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Rezension in "All about Jazz" 2012
vom 17.02.2012 Omnia Raed Khoshaba – Alessandro Palmitessa – Abdelali Jazouli | EGP Records (2011) von Alberto Bazzurro Bei Omnia hört man ein multi-stilistisches und multi-ethnisches Trio (einen Iraker, einen Italiener, einen Marokkaner), das musikalisch eine bewundernswerte Einheit bildet. Die Klarinette von Palmitessa (Apulier, der aber in Atina geboren wurde) erinnert in ihrem der Volksmusik verpflichteten Tonfall an Trovesi (in Wirklichkeit ist der in Bergamo geborene, der seinem eigenen musikalischen Kodex nicht nur jazzige Phoneme hinzugefügt hat, vor allem – in seinem Fall der „piccolo“ – Klarinette )- wobei der jazzige „Spirit“ stets durchscheint. Dies bleibt auch so, wenn Palmitessa zum Tenorsax wechselt und die Faszination für die hier vorherrschende arabische Musik spürbar werden lässt durch jenes baumelnde, schlenkernd-geschmeidige, dabei leicht träge und traumähnliche Tempo, das einen nicht mehr los lässt. Mal gefügiger, mal etwas vorpreschender, entwickeln sich die verschiedenen Stücke ohne auffallende dynamische Kontraste, dafür mit an olympische Überlegenheit grenzender Gelassenheit, die nie überheblich wirkt. Eine Musik, die im besten Sinne therapeutisch wirkt. Besuche die Websites von Raed Khoshaba, Alessandro Palmitessa und Abdelali Jazouli. Bewertung: ***** OMNIA: 01. Luarabesque; 02. Saxophone; 03. Omnia; 04. Al Samaa; 05. Jorjena; 06. Shanashil 07. Sol-Andaluz Musiker: Raed Khoshaba (ud/Oud), Alessandro Palmitessa (Tenor Saxophon, Klarinette); Abdelali Jazouli (bandir, tabla, Perkussion). http://italia.allaboutjazz.com MP3 ORDER NOW ON AMAZON RECENSIONE su "ALL ABOUT JAZZ" 2012
Omnia
Raed Khoshaba – Alessandro Palmitessa – Abdelali Jazouli | EGP Records (2011) di Alberto Bazzurro Trio multietnico (un iracheno, un italiano, un marocchino) e multistilistico, e cionondimeno in possesso di un'unitarietà di intenti veramente ammirevole, quello che si ascolta in Omnia: se il clarinetto di Palmitessa (pugliese ma nato ad Atina) può ricordare Trovesi (in realtà è il bergamasco ad aver annesso al proprio codice fonemi non solo jazzistici, al clarinetto - nel suo caso piccolo - soprattutto), l'inflessione popolare del disco è palpabile in ogni sua piega, per quanto uno spirito - un approccio - anche jazzistico non manchi di certo. Quando Palmitessa passa al tenore, il risultato non cambia particolarmente, conservando la palpabile fascinazione tipica della musica di sponda araba (qui prevalente), quell'andamento ciondolante e sinuoso, vagamente indolente ed onirico che ogni volta ci cattura. Ora più docili e ora appena più vitali, i vari brani si sviluppano così senza particolari scarti dinamici, con tranquillità e - quasi - senso di olimpica superiorità (che non è mai supponenza, per carità), secondo la migliore prassi di quello che ogni tanto amiamo definire "un ascolto terapeutico". Visita i siti di Raed Khoshaba, Alessandro Palmitessa e Abdelali Jazouli. Valutazione: 4 stelle Elenco dei brani: 01. Luarabesque; 02. Saxophone; 03. Omnia; 04. Al Samaa; 05. Jorjena; 06. Shanashil. 07. Sol Andaluz Musicisti: Raed Khoshaba (ud), Alessandro Palmitessa (sax tenore, clarinetto); Abdelali Jazouli (bandir, tabla, percussioni varie). Stile: Etno-jazz Pubblicato: 17-02-2012 http://italia.allaboutjazz.com MP3 ORDER NOW ON AMAZON Mittwoch, 26.10.2011 "JAZZ & WINE" Mittwoch, 26.10.2011, Salon De Jazz (Südstadt), 21h (Einlass 20:45h) Eintritt frei, Spenden erbeten wegen begrenzter Platzkapazität wird um Reservierung gebeten Begegnungen Szene 1 Nach der tiefsinnigen und erfolgreichen Auseinandersetzung des TWIN Projekts "Im Schoß Der Erde" ("Nel Grembo Della Terra"), das im Rahmen von Ruhr 2010 maßgeblich von Alessandro Palmitessa und Geremia Carrara erarbeitet wurde und von einem hochkarätigen Ensemble u.a. unter der Mitwirkung von Laia Genc in Deutschland und Italien aufgeführt wurde, gehen Alessandro Palmitessa und Laia Genc ein weiteres gemeinsames Projekt an. Die Idee von Alessandro Palmitessa und Laia Genc ist es, mit Gästen aus aller Welt immer wieder in neuen und herausfordernden Kombinationen zu arbeiten. Wenn es möglich ist, Musiker einzuladen, mit denen man sonst nicht alle Tage die Gelegenheit hat zu musizieren. Je nach Zeitlage die Gunst der Stunde zu nutzen und der Begegnung den Raum zu geben, sich zu entfalten. Zusammen mit Drori Mondlak, der umtriebig weltweit als versierter Jazzdrummer unterwegs ist und in Köln einigen aus dem Projekt KLARO! in Zusammenarbeit mit Karolina Strassmayer bekannt sein wird, geht es auf zur ersten Szene der Begegnungen.Diese erste Begegnung steht unter dem Motto "Joker". Unser Gast gibt sich erst zu Beginn des Konzertes zu erkennen. Und er ist unser Joker! Soviel sei gesagt: Er ist ein vielgefragter Bassist aus Italien und spielt mit der Creme der aktuellen Jazzszene und das sei nicht untertrieben. Unser Gastgeber des Abends ist der Salon De Jazz, der unsere wirklich spontane Anfrage nach einem Konzerttermin ebenso spontan angenommen hat. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Salon De Jazz, genau diesen Raum für spontane Kreativität zu bieten! Wir werden einen schönen Wein vorbereiten, so daß sich zu einem entspannten Musikgenuß noch die ein oder andere Gaumenfreude hinzugesellt. Da dieser Abend ein kleines aber feines Event ist, bitten wir aus organisatorischen Gründen alle diejenigen, die wirklich kommen wollen, einen Platz zu reservieren. Es können maximal 35 Menschen unseren feinen Klängen lauschen. Konzert Ort: Salon De Jazz Severinskloster 3a. 50678 Köln Reservierungen bitte an: palmi_ale@hotmail.com Wir freuen uns auf Euch, auf unseren Joker, auf die Musik, auf den Abend! Viele Grüße von Laia und Alessandro. Mittwoch 12. Oktober 19.30 Uhr INTERKULTURELLE WOCHE KOELN 2011 -KÖLN Südstadt- Vernissage zur Fotoausstellung "10 Jahre – Gedanken malen Bilder – Fortsetzung folgt" Gespräche und Erzählungen mit Pfarrer Hans Mörtter, Alessandro Palmitessa, MenschenSinfonieOrchester und special guests! Jubiläumsausstellung des MenschenSinfonieOrchesters: 18 Musiker, aufgeteilt auf Perkussion, Bass-Gruppe, Klavier, Blasinstrumente und Gesang gestalten mit Verve den typischen Orchesterklang. Sie spielen Jazz und Folk, im klassischen Sinne "Weltmusik". Die Texte und das breite musikalische Spektrum sind Ausdruck der unterschiedlichen kulturellen Herkünfte der Musiker, die im Sinne einer Art "musikalischer UNO" nahezu alle Kontinente vereinen. Veranstaltungsort: Vringstreff e. V. Im Ferkulum 42 50678 Köln Tel. 0221 278 56 56 Info-Webseite www.menschensinfonieorchester.de www.vringstreff.de 28.06.2011 "Würde und Heimat wiedergegeben" Menschensinfonieorchester feierte sein zehnjähriges Bestehen Kölnische Rundschau, Di. 28. Juni 2011, Nummer 147 Von Hans Peter Brodüffel (Foto: Meinseberg) Zum Artikel als PDF 24.06.2011 "Sommerblut"-Festival Konzert des Menschensinfonieorchesters "[...] Die beste Stimmung jedoch brachte das MenschenSinfonieOrchester ins ausverkaufte Haus. Ihren undefinierbaren, doch locker-flotten Rhythmen, irgendwo zwischen Weltmusik und Kölschen Tön, konnte sich kaum ein Tanzmuskel langfristig entziehen. [...]" LINK 24.06.2011 Zehn Jahre Menschensinfonieorchester in Köln – WDR Nachrichten Seit zehn Jahren probt in der Kölner Südstadt ein ungewöhnliches Orchester: Das 17-köpfige Ensemble des Menschensinfonieorchesters... Zum Artikel 24.06.2011 Deubner-Stiftung setzt sich für das Menschensinfonieorchester ein. Das Menschensinfonieorchester, eine einmalige Vereinigung obdachloser und nicht-obdachloser Musiker, stand vor dem Aus. Ein solches Projekt musste gerettet werden. Deshalb setzte sich die Deubner-Stiftung für eine effektive Unterstützung ein. Mit einer Spende Kölner Bürgerinnen und Bürger in der Höhe von 12.000 EUR, initiiert von der Deubner-Stiftung, ist der Fortbestand des Menschensinfonieorchesters, der einzigartigen Vereinigung obdachloser und nicht-obdachloser Musiker, gesichert. Die Stiftung beteiligt sich daran mit einem namhaften Betrag. MenschenSinfonieOrchester - Jubiläumskonzert 24. Juni 2011, 19.30 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum http://www.deubner-preis.info 24.06.2011 10 Jahre MenschenSinfonieOrchester MSO feiert mit Gästen und spielt Jazz, Folk und Weltmusik Das MenschenSinfonieOrchester wird zehn Jahre alt und gibt ein Jubiläumskonzert mit Special Guests am Freitag, 24. Juni, ab 19.30 Uhr im Rautenstrauch-Joest-Museum. Zu hören sind Jazz, Folk und Weltmusik. 16 Musiker und Musikerinnen singen seit zehn Jahren eigene Texten und spielen Perkussion, Teekisten-Bass, Klavier und Blasinstrumente. Die Idee zur Gründung des MSO hatte der italienische Berufsmusiker Alessandro Palmitessa im Jahr 1999: Für "obdachlose" und "nicht obdachlose" MusikerInnen sollten die Rahmenbedingungen geschaffen werden, professionell zu musizieren. Zusammen mit Pfarrer Hans Mörtter von der Lutherkirche in der Kölner Südstadt wurde diese Idee weiter entwickelt. Anfang 2001 gründeten Alessandro Palmitessa und Hans Mörtter offiziell das MenschenSinfonieOrchester. Mittlerweile hat das "MSO" seine zweite CD herausgebracht: "Balla con me" - Tanz mit mir". Es wurde unter vielen hundert Bewerbern ausgesucht und durfte 2007 mit insgesamt sechs Konzerten an der künstlerischen Gestaltung des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Köln mitwirken. Für die dritte CD sind schon alle Stücke bereit. Es werden aber noch Sponsoren gesucht. Die Veranstalter bitten um Anmeldung unter suedstadt.leben@koeln.de. LINK 24.06.2011 Gute Musik als Integrationshilfe MEDIATHEK - WDR.de Vor zehn Jahren gründete der italienische Jazz-Musiker Alessandro Palmitessa mit Obdachlosen und Berufsmusikern in Köln das Menschen-Symphonie-Orchester. Palmitessa setzte auf gute Musik. Vielleicht einer der Gründe, waurm das soziale Projekt nun sein Jubiläum feiern kann. Ein Beitrag von Marcela Drumm, 24.06.2011 24.06.2011 "Zehn Jahre Menschensinfonieorchester" Köln (epd). Das Kölner Menschensinfonieorchester (MSO) mit obdachlosen Musikern blickt auf sein zehnjähriges Bestehen zurück. Bei der Gründung des Ensembles aus Menschen mit Obdachlosen- und Drogenerfahrung sowie bürgerlich lebenden Musikern habe damals niemand für möglich gehalten, "dass diese Kombination unterschiedlicher Lebensweisen funktioniert", sagte der evangelische Pfarrer Hans Mörtter dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagsausgabe). Das sei ein Querschnitt, der sich sonst selten begegne und für den die Gesellschaft nur wenig Raum biete, sagte Mörtter, der das Ensemble zusammen mit dem Musiker Alessandro Palmitessa ins Leben rief. Es gebe immer wieder ein Auf und Ab im Orchester. "Krisen einzelner Mitglieder wirken sich natürlich auf die gesamte Gruppe aus." Aber die Musik verbinde die Menschen über alle Grenzen hinweg, niemand werde aufgegeben, "alle haben sich gegenseitig im Blick". Das MSO spiele "Weltmusik, die in keine Schublade passt und von internationalen Einflüssen lebt", erläuterte Mörtter. Es gebe iranische und afrikanische Elemente und individuelle Erfahrungen, die in die selbst geschriebenen Stücke mit einfließen. Für die Produktion der mittlerweile dritten CD mit eigenen Stücken werde noch ein Sponsor gesucht, sagte der Pfarrer an der Lutherkirche in der Südstadt. Das Menschensinfonieorchester hat bereits zwei CDs veröffentlicht. Auf der ersten sind Helmut Zerlett und Markus Stockhausen als Gastmusiker zu hören, die zweite erschien unter dem Titel "Balla con me - Tanz mit mir". Das Menschensinfonieorchester wollte am Freitagabend im völkerkundlichen Rautenstrauch-Joest-Museum mit einem Jubiläumskonzert sein zehnjähriges Bestehen feiern. Das bundesweit in der Form wohl einmalige Orchester probt regelmäßig und unter professionellen Bedingungen. Es ist an den kulturellen Förderverein Südstadt-Leben der evangelischen Lutherkirche angebunden. Das MSO ist häufig auf Live-Konzerten zu hören und wirkte unter anderem mit sechs Konzerten an der musikalischen Gestaltung des 31. evangelischen Kirchentages in Köln 2007 mit. epd-West fri spi LINK 24.06.2011 SCALA -Sendung vom 24.06.2011, 12:05 bis 13:00 Uhr "Alles Individualisten hier" Zehn Jahre MenschenSinfonieOrchester Es ist wohl eines der ungewöhnlichsten Symphonieorchester Deutschlands. Als der italienische Jazz-Musiker Alessandro Palmitessa vor 10 Jahren in Köln das Menschen-Symphonie-Orchester gründete, zusammen mit Obdachlosen und Berufsmusikern, hätte kaum jemand geglaubt, dass das Ganze mehr als ein engagierter Sozialhilfe-Versuch sein würde. Alessandro Palmitessa hat aber im Gegenteil auch an gute Musik gedacht. Ein Grund, warum sein Projekt im Gegensatz zu vielen anderen Musik-Projekten immer noch besteht und erfolgreich ist. Einfach war es nicht immer und auch heute noch ist jede Probe eine Herausforderung. Doch als Jazz-Musiker ist Palmitessa ein Freund der Improvisation und als Kind einer süditalienischen Großfamilie, so der Orchesterleiter, sei er an lauthalse Debatten gewöhnt. Autor/in: Marcela Drumm Redaktion: Heidi Schöder BEITRAG VON MARCELA DRUMM 24.06.2011 WDR.DE "Zehn Jahre Menschensinfonieorchester" "Seit zehn Jahren probt in der Kölner Südstadt ein ungewöhnliches Orchester: Das 17-köpfige Ensemble des Menschensinfonieorchesters besteht aus Straßen- und Profimusikern sowie aus musikliebenden "Normalos" -"Die Proben finden in den Räumlichkeiten der Kölner Luther-Kirche statt. Pfarrer Hans Mörtter begleitet das Projekt von Beginn an. Ein Orchester, in dem auch Alkoholiker und Junkies spielen - "das kann nicht funktionieren", hatten ihm anfangs vor allem Sozialarbeiter prophezeit, erinnert er sich." "Die Idee zur Gründung des Menschensinfonieorchesters hatte der Profimusiker Alessandro Palmitessa. Vorbild war das "Orchestra di Piazza Vittorio" in Rom. Dort taten sich arbeitslose Musiker zu einem Ensemble zusammen..." Link zum Beitrag 22.06.11 Jubiläumskonzert in Museum Zum zehnjährigen Bestehen gibt das Menschensinfonieorchester am Freitag, 24. Juni, um 19.30 Uhr ein Konzert im Rautenstrauch-Joest-Museum. Der Eintritt ist frei, aber der Platz begrenzt. Geleitet wird das Konzert von Alessandro Palmitessa, musikalischer Chef des Ensembles, das weit über Kölns Grenzen Bekanntheit und Anerkennung erlangt hat. LINK 22.06.11 Menschensinfonieorchester - "Jeder bringt Erfahrungen mit ein" ksta.de, Köln
Seit zehn Jahren existiert das Menschensinfonieorchester; dort spielen Menschen mit Obdachlosen- und Drogenerfahrung zusammen mit ganz
bürgerlich lebenden Musikern. Wir sprachen mit dem Südstadt-Pfarrer und Mitgründer Hans Mörtter.
Südstadtpfarrer Hans Mörtter Hans Mörtter ist seit 1987 Pfarrer an der evangelischen Lutherkirche. 2001 gründete er zusammen mit dem Musiker Alessandro Palmitessa das Menschensinfonieorchester. (Bild: Worring) Südstadt - Seit zehn Jahren existiert das Menschensinfonieorchester. Haben Sie mit solch einer Lebensdauer gerechnet? Pfarrer Hans Mörtter: Das hat damals niemand für möglich gehalten, dass diese Kombination ganz unterschiedlicher Lebensweisen funktioniert. Im Orchester spielen Menschen mit Obdachlosen- und Drogenerfahrung zusammen mit ganz bürgerlich lebenden Musikern. Das ist ein Querschnitt, der sich sonst selten begegnet und für den die Gesellschaft nur wenig Raum bietet. Welche Musik spielt das Orchester denn? Mörtter: Es ist Weltmusik, die in keine Schublade passt und von internationalen Einflüssen lebt. Es gibt iranische Elemente, afrikanische, jeder bringt seine individuellen Erfahrungen in die selbst geschriebenen Stücke mit ein. Wir haben zum Beispiel einen genialen Gitarristen mit einer klassischen Musikerausbildung, der im Iran gefoltert wurde. Seine persönlichen Gefühle und Erfahrungen spiegeln sich selbstverständlich auch in der Musik wider. Aber es gibt vermutlich Herausforderungen, die nicht nur musikalischer Art sind? Mörtter: Klar, es gibt immer wieder ein Auf und Ab im Orchester. Krisen einzelner Mitglieder wirken sich natürlich auf die gesamte Gruppe aus. Das muss man dann angehen und in den Griff kriegen. Aber die Musik verbindet die Menschen über alle Grenzen hinweg, niemand wird aufgegeben, alle haben sich gegenseitig im Blick. Die Bewältigung solcher Krisen ist oft ein langer Weg, aber dass man ihn geht, gebietet die Achtung vor dem Potenzial des Einzelnen. Wann gibt es etwas Neues vom Menschensinfonieorchester zu hören? Mörtter: Wir haben die Lieder für eine dritte CD zusammen. Uns fehlt nur noch ein Sponsor für die Produktion. Das Gespräch führte Matthias Pesch LINK 22.06.2011
La Menschensinfonieorchester Nata dieci anni fa da un'idea del jazzista pugliese Alessandro Palmitessa, la Menschensinfonieorchester è l'unica orchestra in Germania che unisce, non solo i popoli ma anche persone di diversa estrazione sociale. Diciotto musicisti, professionisti e non, s'incontrano nella sala della parrocchia della Martin-Luther Kirche nel quartiere Südstadt di Colonia per suonare insieme seguendo con attenzione le indicazioni del loro direttore d'orchestra. Ci sono il senzatetto e il percussionista marocchino, l'insegnante e lo studente. Il progetto è stato realizzato grazie alla tenacia di Alessandro Palmitessa e all'appoggio del pastore evangelico Hans Mörtter. La Menschensinfonieorchester ha all'attivo due produzioni discografiche, un terzo disco è in preparazione e tante sono le esibizioni dal vivo. Tiziana Caravante è andata alla prova generale in vista del grande concerto di venerdì 24 giugno al Rautenstrauch-Joest Museum di Colonia. Ascolta il servizio di TIZIANA CARAVANTE RADIO COLONIA WDR FUNKHAUSEUROPA (In Italiano) LINK 14.06.2011 Das Menschensinfonieorchester - Ein Hilferuf von Jens Rosskothen (MEINE SÜDSTADT)
Zuerst war da nur eine Idee...
1999 kreiste diese Idee in Kopf und Herz des Profimusikers Alessandro Palmitessa: Die Gründung eines Orchesters für obdachlose und nicht obdachlose Menschen. Und so ist da auch bei mir nur eine Idee, als ich an einem dieser schweißtreibenden Julitage Alessandro Palmitessa in einem schattigen Cafe treffe. Mich selbst als Musiker bezeichnend, weiß ich vom Menschensinfonieorchester höchstens, daß es existiert. Und mir gefällt der Name. Ebenso wie der Name des musikalischen Leiters und Arrangeurs Alessandro Palmitessa. Das klingt in meinem rechten Ohr nach südeuropäischer Leichtigkeit und in meinem linken nach dramatischer Oper. Und zwischen diesen Ohren nimmt ein Gedanke Form an, je länger Alessandro Palmitessa von seiner Idee, deren Umsetzung und den momentanen existentiellen Problemen erzählt: Ich möchte dieses Orchester spielen hören! Und so begebe ich mich an einem anderen heißen Julitag zum Sommerfest der südstädtischen Lutherkirche. Hier fand die Idee ihre Realisierung. Zusammen mit dem Pfarrer Hans Mörtter entwickelte Alessandro Palmitessa seinen Grundgedanken weiter, und die beiden gründeten Anfang 2001 offiziell das Menschensinfonieorchester. Und nun sitze ich an diesem Sonntag im Innenhof der Lutherkirche an einer Bierbank, umringt von kulinarischen Raffinessen, auf der Bühne die unterschiedlichsten Instrumente und ertappe mich, wie ich nach Mitgliedern des Orchesters Ausschau halte. Menschen, die aus dem sozialen Gefüge gestolpert sind, und die ich klischeehaft und mit distanziertem Blick meine, erkennen zu können. Und genau das ist es nicht. Längst reduziert sich das Ensemble des Menschensinfonieorchesters nicht mehr nur auf Obdachlose und "Dach über dem Kopf"-Glückliche. Es geht um viel mehr. Das Orchester ist mittlerweile musikalischer Treffpunkt verschiedenster Menschen. Viele haben sicherlich den vermeintlich sozialen Boden unter den Füßen verloren, auf die ein oder andere Weise. Doch dieser soziale Boden kann sich auch auftun, wenn das Dach über dem Kopf noch da ist. Der Übergang zur sozial integrierten Normalität ist fließend. Und so war es Alessandro Palmitessa schon in unserem vorangegangenen Gespräch sehr daran gelegen, die persönlichen Schicksale der einzelnen Orchestermitglieder nicht zu vertiefen. Sicherlich verleihen diese Schicksale dem Orchester sein einzigartiges Gesicht. Obdachlose, Folteropfer, Asylsuchende, und von Krankheit oder Sucht ehemals oder immer noch Betroffene spielen zusammen mit von solch Schicksal scheinbar verschonten, "normalen" Menschen. Doch gerade diese Unterscheidung verleitet zu einem wohlig distanzierten Blick. Die Reduzierung auf Einzelschicksale verhindert ängstlich die Sicht auf das Wesentliche, schon im Namen des Orchesters Verankerte: Es sind Menschen, die hier Musik machen. Und, liebe Güte, wer bin ich, zu denken, davor gefeit zu sein, aus dem sozialen Miteinander zu kippen. Ein plötzlicher Schicksalsschlag, und die anerkannte, tägliche Flasche teuren Weins wird zum billigen Fusel. Teufelskreise gibt es überall, Süchte beherrschen nicht nur die vermeintlich selbstverschuldeten Außenseiter. Das alles rast mir durch den Kopf, als das Orchester die Bühne betritt. Gitarren, Schlagzeug, Bass, Klavier, Percussion, Bläser, Gesang, und ein selbstgebauter Kistenbass. Als das aus 18 Musikern bestehende Orchester loslegt, fällt mir auf: Die sind ja richtig gut! Zwischen Rock, Blues, Funk und sogenannter Weltmusik entwickelt sich eine Dynamik, die mitreißt. Von den Musikern und Alessandro Palmitessa komponierte und von ihm auch arrangierte Stücke überzeugen durch ihr musikalisches Niveau. Und so sitze ich wippend auf meiner Bierbank, froh darüber, daß mir das letztlich Wesentliche an dieser Geschichte sehr gefällt: Die Musik. Diese professionelle Musik, die sich ohne mitleidiges Publikumsverständnisgrinsen hören lassen kann. Denn es ist ein Wechselspiel von Musik und Menschlichkeit. "Die Menschen sind die Sinfonie", sagt Alessandro Palmitessa, und das rockt. Und an diesem Punkt komme ich zum ursprünglichen Grund dieses Artikels. Vielleicht rockt es nicht mehr lange! Denn das Menschensinfonieorchester, das sich nächstes Jahr zum 10-jährigen Bestehen selbst feiern könnte, steht am finanziellen Abgrund. Obwohl die Medien teilweise großes Interesse zeigten, das Magazin GEO über das Orchester ebenso berichtete wie ZDF und WDR, und bekannte Musiker wie Helmut Zerlett, Markus Stockhausen und Klaus der Geiger bei der ersten CD mitwirkten, ist die Zukunft mehr als ungewiß. Verwunderlich, so möchte ich meinen. Denn dieses musikalische und menschlich-soziale Konzept ist einzigartig. Insofern könnte das Menschensinfonieorchester ein stolzes Aushängeschild unserer Stadt sein. Doch dafür braucht es Sponsoren. Es braucht namhafte Musiker, die eventuell aus der Südstadt stammen und, "back to the roots", regelmäßig mit geringem Zeitaufwand ihre Werbewirksamkeit in das Orchester schmeißen, dezent und im Sinne der Idee. Alessandro Palmitessa würde sich so etwas wünschen, denn der finanzielle Druck ist mittlerweile so groß, daß er als professioneller Musiker andere Engagements annehmen muß. Für das Orchester benötigt er jedoch seine ganze Kraft und Inspiration. In dieser Situation schlägt es einem bei der leidlichen Frage, wie man den Bus zum nächsten Auftrittsort bezahlen soll, dann gänzlich die Beine weg. Wie in jeder Beziehung, müßte der finanzielle Hintergrund einigermaßen gesichert sein, um im Vordergrund leidenschaftlich agieren zu können. Es braucht also Sponsoren und engagierte Einzelpersonen. Vielleicht erscheint das bunte Klientel des Menschensinfonieorchesters manchen nicht werbewirksam genug. Wo mit anderen schicksalsgeprägten Menschen vom Werbeplakat gelächelt wird, scheinen die Musiker dieses Orchesters zu sehr Spiegel unserer eigenen Ängste, als daß man mit beruhigender Distanz Mitleid pflegen könnte. Doch dieses einzigartige Projekt braucht kein Mitleid, es braucht Geld. Und so endet mein Artikel höchst emotional. Denn dieses vor fast 10 Jahren von Alessandro Palmitessa und Hans Mörtter ins Leben gerufene Projekt hat mich überzeugt und bewegt. Eine Plattform, auf der sich die grenzüberschreitende Vielfalt des menschlichen Daseins begegnet, um das zu praktizieren, was Verständigung seit je am ehesten ermöglicht hat: Musik! Solch ein Projekt muß gerettet werden. Zum Artikel 28.05.2010 Konzert des Menschensinfonieorchesters Gastspiel im Kulturfinale des "Sommerblut"-Festivals Das Menschensinfonieorchester gastiert am Samstag, 28. Mai, ab 20 Uhr im Kulturfinale des "Sommerblut"-Festivals im Alten Pfandhaus, Kartäuserwall 20. Der Eintritt kostet 15 Euro an der Abendkasse und 12 Euro im Vorverkauf. Der evangelische Südstadtpfarrer Hans Mörtter und der italienische Profimusiker Alessandro Palmitessa haben das Orchester 1997 ins Leben gerufen. Die Idee, die dahinter steckt, ist, die Musik als verbindendes Element zwischen Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten, mit oder ohne Wohnung, mit oder ohne Arbeit, zu nutzen. Zur Meldung Freitag, 20. Mai, 19.30 Uhr "Kölns Kultur ist vielseitig" Volkshochschule Köln in Kooperation mit „Kulturen in Köln e.V.“ Nach der Vorstellung der aktuellen Studie "Kölner Kultur Kartographie" diskutieren die Vorsitzende des Kulturausschusses, Frau Dr. Eva Bürgermeister, Frau Professor Keuchel, Direktorin des Zentrums für Kulturforschung Bonn, Herr Dr. Schmidt-Werthern, Kulturamtsleiter und die Kulturschaffenden Alessandro Palmitessa und Elissavet Hasse, die Ergebnisse der Studie, und reflektieren über die Bedeutung der "Akademie der Künste der Welt" im Zusammenhang mit dem „Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft“. Im Gespräch: Dr. Eva Bürgermeister, Vorsitzende des Kulturausschusses Professor Susanne Keuchel, Direktorin des Zentrums für Kulturforschung Bonn Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Kulturamtsleiter Elissavet Hasse und Alessandro Palmitessa, Kulturschaffende Moderation: Hans-Georg Lützenkirchen Freitag, 20. Mai, 19.30 Uhr Forum Volkshochschule im Museum Cäcilienstraße 29-33 50667 Köln Weitere Informationen: Andrea Pohlmann-Jochheim: Tel. (0221) 221-93580 E-Mail: andrea.pohlmann-jochheim@stadt-koeln.de 31.01.-03.02.2011
18.01.2011 Twins eine Erfolgsgeschichte Link des Artikel: http://en-mosaik.de/?cat=745 "Das grandiose Konzert ...Das Konzert im zweiten Teil des Abend machte einerseits die Verbundenheit der verschiedenen ehemaligen Kohlereviere deutlich und anderseits wurde klar die Menschen und ihre Lieder spiegeln den Zusammenhalt innerhalb und zwischen den Regionen wieder. Der Reigen aus dreizehn Liedern der beiden ehemaligen Bergbauregionen Ruhrgebiet und Sardinien, vertreten durch die Städte Oberhausen und Carbonia/Iglesias, gab allen Anwesenden das Gefühl von "ich bin zu Hause". In ihrem Konzert "Im Schoß der Erde – Nel Grembo della Terra" brachte das Quartett mit zwei Frauenstimmen in sardischer und deutscher Sprache die Lieder nicht nur zu Gehör, denn mehr noch zu den Herzen der Anwesenden. Die beiden Sängerinnen Elena Ledda (Sardinien) und Agnes Erkens (NRW) hatten zusammen mit der Pianistin Laia Genc und Alessandro Palmitessa (Saxophon/Klarinette) die Lieder beider Regionen neu arrangiert. Mit den verwendeten Hintergrundfotos waren die bestehenden Brücken für alle hautnah wahrnehmbar. Es bleibt zu hoffen, ob dieses Konzert im Jahr Eins nach 2010 nochmals in der Metropole Ruhr aufgeführt wird oder auf einem Tonträger für die Zukunft gespeichert wird." Wer gerne nochmals etwas zu den einzelnen Veranstaltungen und Projekten wissen möchte, der kann dies nachschlagen unter: Twins, Ruhr 2010 Im Schoß der Erde, Programm 14.01.2011 Finale der Geschwister von Andreas Rüdig aus Duisburg | am 07.01.2011 | LOKAL KOMPASS DUISBURG "Kulturschaffende aus insgesamt 257 Städten in 39 Ländern aus vier Kontinenten zeichnen verantwortlich für TWINS, dem Europa-Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Das Gesamtprogramm war so vielfältig und umfangreich, dass es nicht nur buchstäblich kaum zu fassen war: 100 zukunftsweisende Ideen und Projekte mit mehr als 1700 Mitwirkenden. Der große Projekterfolg von TWINS ist nicht nur ein guter Grund zu feiern, von dem Erlebten zu erzählen und Danke zu sagen, sondern auch Rückblicke und Ausblicke zu halten. Daher laden wir Sie herzlich ein zum TWINS-Finale am Freitag, 14. Januar, um 17 Uhr, Gebläsehalle & Foyer, Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, 47137 Duisburg," berichtet Clemens Baier von der Ruhr2010. Im Schoß der Erde Nel Grembo della Terra Im Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen, Carbonia, Iglesias, Theater Oberhausen, Stadt Gelsenkirchen, Consol Theater Gelsenkirchen- Italienisches Kulturinstitut Köln, Twins/Ruhr 2010 Lieder aus dem Bergbau Canti delle Miniere Quartett mit zwei Frauenstimmen in sardischer und deutscher Sprache Elena Ledda, Sardegna (I)/ Agnes Erkens (D) / Laia Genc (D) / Alessandro Palmitessa (I/D) Die berühmte sardische Sängerin Elena Ledda mit ihrer eindrucksvollen Stimme und eine internationale Künstlergruppe aus NRW mit Agnes Erkens (Gesang), Laia Genc (Klavier) und Alessandro Palmitessa (Saxophon und Klarinette) arrangieren für das Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ein bedeutendes und einmaliges Musikprogramm mit Elementen von Klassik, Weltmusik, Volksmusik und Jazz. Mit neuen Musikarrangements, eigenen Kompositionen, vertonten Gedichten von sardischen und deutschen Bergarbeitern sowie Projektionen von Fotos über die Arbeit im Bergbau bietet das Programm eine Konzertreise von Sardinien nach Deutschland, bis ins Ruhrgebiet. 14.01.2011 Die Kulturhauptstadt Ruhr.2010 hat am 18. Dezember 2010 ihren Abschluss gefeiert, doch ein Teilprojekt verdient besondere Aufmerksamkeit, die TWINS. Die 53 Städte im Ruhrgebiet haben über 200 Partnerstädte in Europa. Diese haben 500 Kulturprojekte eingereicht, die sich um Theater, Tanz, Musik, Sprache, Bilder und den Mythos Ruhr drehten. Eine Jury wählte 2008 daraus 100 Projekte aus, von denen dann 97 tatsächlich realisiert wurden.Dazu gehörten u. a. das Varieté de la vie mit Brechts Drama “Fatzer, der Designkiosk Ruhr, das Lichtkunstfestival „Ruhrlights“, die Stadt der Zukunft „The Third Eye“ oder der „Flying Grass Carpet“ in Essen“. Ganz besonders die „Seven Europeans Gardens“, die es ermöglichen, aus natürlich gewonnenen Farben diverse Produkte herzustellen, verzeichneten einen weltweiten Erfolg. Selbst in Afrika stoßen die Pflanzen, aus denen diese Farben gewonnen werden können, auf Interesse. Die Orgellandschaft Ruhr war ebenfalls sehr erfolgreich. Zu den mehr als 400 Konzerten kamen 48.000 Besucher. 30% der Projekte werden in der Region oder in den Partnerstädten weiter fortgesetzt. Zum Abschluss feierten die Beteiligten ihren Erfolg mit einem netten Abend in den Gebläsehallen im Landschaftspark Duisburg-Nord. Einige Projekte wurden von ihren Machern noch einmal ausführlich vorgestellt. Die Bilanz fiel positiv aus. 2,5 Mio. EUR aus dem Etat der Kulturhauptstadt plus weitere 4,8 Mio. EUR sonstiger Zuschüsse waren gut angelegt. Zum Abschluss gab es eine hörenswerte Neuauflage eines Oberhausener Projektes: Im Schoß der Erde. Sardinen war, was kaum einer weiß, ein Zentrum des Bergbaus. Von den vielen Zechen ist dort heute kaum noch etwas zu sehen. Die ausgebildete Opernsängerin Elena Ledda gilt derzeit als die bekannteste und erfolgreichste Sängerin in sardischer Sprache. Sie präsentierte musikalisch die Bergbaugeschichte ihrer Heimat in ihrer ganz eigenen Sprache und Art. Dazu stand die Sopranistin Agnes Erkens auf der Bühne. Sie interpretierte Bergmannslieder aus der Ruhrregion. Begleitet wurden beide hervorragend von Laia Genc am Klavier und Alessandro Palmitessa am Saxophon und an der Klarinette. In begleitenden Einspielfilmen mit historischen Bergbau-Impressionen wurden die Gemeinsamkeiten der beiden Regionen verdeutlicht. Es wurde ein stimmungsvoller Abend mit netten Gesprächen und interessanten, kulturellen Beiträgen. Weblink 14.01.2011 "Lieder aus dem Bergbau" Fotos von Roberto Manzi am 14.01.2011 "Lieder aus dem Bergbau" TWINS/RUHR 2010 Duisburg Landschaftspark Nord Fotos bei Picasa 29.12.2010 WDR 3 Resonanzen -Die Welt aus dem Blickwinkel der Kultur Schräge Töne
Das Menschensinfonieorchester in Köln - Seit fast zehn Jahren wendet der hauptberufliche Jazz-Saxophonist Alessandro Palmitessa eine
schier unerschöpflich scheinende Geduld auf, um das von ihm geleitete "Menschensinfonieorchester" zusammen und am Spielen zu halten.
Denn das inzwischen 18-köpfige Ensemble ist ein in vielerlei Hinsicht prekärer Klangkörper. Als Palmitessa 2001 in Köln das
Orchester gründete, verfolgte er die Idee eines Obdachlosenorchesters, versammelte Straßenmusiker wie den Djembé spielenden
Marokkaner Ghomeh, den damals Obdachlosen Erwin und den notorischen Wohnwagenbewohner Fritz, der eine ein passabler Gitarrist,
der andere spielt einen selbstgebauten Kistenbass. Um ein wenig Struktur in den anfangs sehr schrägen Haufen zu bekommen, gewann
er einen ausgebildeten Posaunisten und zwei Lehrerinnen für die Bläsersektion und brachte so Menschen durch die Musik
zusammen, die normalerweise einander fremd bleiben.
Ein Beitrag von Peter Meisenberg 20.12.2010 CARBONIA. Nell’ambito del gemellaggio fra Carbonia e Oberhausen, città tedesca che condivide un passato minerario, è stata inaugurata martedì nella Grande Miniera di Serbariu, a cura dell’assessorato comunale alla Cultura, la mostra fotografica "Nel grembo della terra". È uno dei progetti organizzati per “Essen 2010 Capitale europea della cultura”, ed esposta a settembre in Germania. L’esposizione, realizzata dall’artista italiano, da anni residente a Colonia, Geremia Carrara, accosta significative immagini della storia mineraria del Nordrhein-Westfalen con quelle del Sulcis Iglesiente: storie di uomini e di comunità segnate dalla fatica e dalle trasformazioni economiche e sociali che hanno portato alla fine di un’esperienza e all’avvio di un’impresa di grande valore culturale. Del progetto faceva parte anche “I suoni della terra”, performance musicale di Alessandro Palmitessa, che a Colonia si è affermato nel perimetro del jazz creativo. Palmitessa non è sconosciuto agli appassionati sulcitani: fu infatti tra i migliori allievi dei seminari musicali organizzati a Sant’Anna Arresi nel 2004 dall’associazione Punta Giara. La sua "installazione sonora" s’imperniava sul sound levigato e limpido e sul lirismo raffinato del sax tenore: si è inoltre servito di piccole percussioni e boîte à musique, registrazioni sonore di voci e rumori delle miniere e pesanti attrezzi metallici. I suoni che ne scaturivano venivano replicati da un loop, a creare un tappeto ritmico e “concreto”, privo di retorica ma di una forza evocativa in bilico tra memoria e astrazione. - Giovanni Di Pasquale La Nuova Sardegna dal 1999 Nel grembo della terra , tra il Sulcis e la Germania (PDF, 10,3 kB) 20.12.2010 L'UNIONE SARDA.it stampa | chiudi Carbonia-oberhausen Delegazione tedesca nella Grande miniera Martedì 07 dicembre 2010 Èda ieri a Carbonia una delegazione della Municipalità di Oberhasen, città tedesca gemellata con Carbonia e Iglesias per via della comune cultura mineraria. La delegazione è composta dall'assessore alla Cultura Salastras Apostolos, dal musicista sassofonista Alessandro Palmitessa e da Geremia Carrara, curatore della mostra fotografica "Nel grembo della terra" che verrà inaugurata oggi alle 17 alla Lampisteria, presso la Grande miniera di Serbariu. Si tratta di uno dei tanti progetti organizzati nella regione tedesca della Ruhr in occasione delle manifestazioni di Essen 2010, Capitale europea della cultura che ha visto come protagonisti anche Carbonia e Iglesias. Dopo l'inaugurazione della mostra, che mette a confronto la gente e i luoghi delle città gemelle, seguirà la performance del sassofonista Alessandro Palmitessa intitolata Suoni dalla terra. La delegazione ripartirà domani. ( a. s. ) L'UNIONE SARDA.it Delegazione tedesca nella Grande miniera (PDF, 38,6 kB) 20.12.2010 Nel grembo della terra , tra il Sulcis e la Germania ![]() Nel grembo della terra CARBONIA. Nell’ambito del gemellaggio fra Carbonia e Oberhausen, città tedesca che condivide un passato minerario, è stata inaugurata martedì nella Grande Miniera di Serbariu, a cura dell’assessorato comunale alla Cultura, la mostra fotografica “Nel grembo della terra”. È uno dei progetti organizzati per “Essen 2010 Capitale europea della cultura”, ed esposta a settembre in Germania. L’esposizione, realizzata dall’artista italiano, da anni residente a Colonia, Geremia Carrara, accosta significative immagini della storia mineraria del Nordrhein-Westfalen con quelle del Sulcis Iglesiente: storie di uomini e di comunità segnate dalla fatica e dalle trasformazioni economiche e sociali che hanno portato alla fine di un’esperienza e all’avvio di un’impresa di grande valore culturale. Del progetto faceva parte anche “I suoni della terra”, performance musicale di Alessandro Palmitessa, che a Colonia si è affermato nel perimetro del jazz creativo. Palmitessa non è sconosciuto agli appassionati sulcitani: fu infatti tra i migliori allievi dei seminari musicali organizzati a Sant’Anna Arresi nel 2004 dall’associazione Punta Giara. La sua "installazione sonora" s’imperniava sul sound levigato e limpido e sul lirismo raffinato del sax tenore: si è inoltre servito di piccole percussioni e boîte à musique, registrazioni sonore di voci e rumori delle miniere e pesanti attrezzi metallici. I suoni che ne scaturivano venivano replicati da un loop, a creare un tappeto ritmico e “concreto”, privo di retorica ma di una forza evocativa in bilico tra memoria e astrazione. - Giovanni Di Pasquale 07.12.2010 "Nel grembo della terra" TWINS/RUHR 2010 ![]() Nel grembo della terra Lampisteria della Grande Miniera di Serbariu CARBONIA Italien Fotoaustellung und Konzert am 07.12.2010
30.09.2010 Festival all' Italiana 22.09.2010 ISTITUTO ITALINAO DI CULTURA KÖLN Antonello Salis, Lewis Barnes, Alessandro Palmitessa in Concert: Photos©R.Manzi 08.09.2010 Eröffnungsveranstaltung IKW Köln -20.09.2010 FUNKHAUS WDR KÖLN Festival all' Italiana Presentation: Lewis Barnes, Cosimo Erario, Alessandro Palmitessa, Holger Mertin, Manolo Cabrabs Photos©R.Manzi 08.09.2010 "Jenseits von pasta & amore" Festival all' italiana Foto Conferenza stampa/Bilder Pressekonferenz am 25.08.10 von Roberto Manzi 08.09.2010 Kulturfestival all'italiana - jenseits von Pasta & Amore Veröffentlicht auf Meine Südstadt Von Andreas Moll Erstellt 01 Sep 2010, 20:09 06.09.2010 Kulturhauptstadt : Hymnen auf den Bergbau Oberhausen, 05.09.2010, DerWesten Wunderbar, Elogen auf die Geschichte unter Tage, gesungene Hymnen auf den Bergbau. Das Konzert "Im Schoß der Erde", das am Samstagabend im Großen Haus des Theaters am Will-Quadflieg-Platz 1 eine mehrteilige Veranstaltungsreihe gleichen Namens zu Ruhr.2010 eröffnete, gehörte sicherlich zu den bislang außergewöhnlichsten Veranstaltungen des Kulturhauptstadtjahres. Ohne die enge Verbindung der Stadt Oberhausen mit dem sardischen Ort Carbonia-Iglesias, dessen Geschichte ebenfalls vom Bergbau geprägt ist, hätte es dieses großartige Twins-Projekt zur Kulturhauptstadt wohl kaum gegeben. Und nicht dieses Konzert, das vier brillante Musiker auf die Oberhausener Theaterbühne brachte. Lieder aus dem Bergbau wechselnd in sardischer und deutscher Sprache, fein abgestimmt balancierend zwischen südländischem Temperament und einer ans klassische deutsche Kunstlied gelehnten Interpretation. Mal schier explodierend, dann wieder nachgerade sinnlich am Flügel von Laia Genc und an Klarinette wie Saxophon von Allessandro Palmitessa begleitet, fügten die wohl bedeutendste sardische Sängerin Elena Ledda und die deutsche Liedgestalterin Agnes Erkens Elemente aus Jazz und Folk, aus Gospel, Chanson und Oper zu einem musikalischen Ereignis. Vor klassischen Hintergrundbildern aus sardischen und deutschen Gruben konfrontierten sie das begeisterte Publikum mit gesungenen, teils raren Gemälden aus der so außergewöhnlichen Welt unter Tage. Es sind anrührende, auch kraftvolle Balladen, mit denen zwei exzellente Frauenstimmen sich eine Männerwelt aneignen, biegsame Kantilenen erzählen von einer rauen Welt. Keine Frage, die Interpretation einiger Strophen des ursprünglichen Steigerliedes, entstanden teilweise schon Anfang des 16. Jahrhunderts in den ostdeutschen Erz- und Silberminen und um 1700 erstmals in einem Liederbuch im sächsischen Freiberg veröffentlicht, wächst zum Höhepunkt des Konzertes. Wie Agnes Erkens sich dem Klassiker, der in abgewandelter Form trotz aller Grönemeyers und Co. Immer noch die Hymne des Ruhrgebietes ist, nähert, das hat der Chronist in dieser Eindringlichkeit noch nicht gehört. Glückauf! Zum Online-Artikel "Kulturhauptstadt : Hymnen auf den Bergbau" 06.09.2010 Fotos vom Konzert am 06.09.2010 im italienischen Kulturinstitut, Köln Zu den Bildern 26.08.2010 WDR Funkhaus Europa Radio Colonia Sendung vom 25. August 2010 Il Festival all'italiana presenta la sua terza edizione Musica, teatro, cinema e fotografia: il programma di quest'anno è più ricco che mai e articolato su quasi tre mesi. Ascolta l'intervista a Alessandro Palmitessa: Online-Artikel 13.07.2010 WDR Funkhaus Europa Radio Colonia Sendung vom 12. Juli 2010 Un'orchestra da salvare Nel 2001 un sogno è diventato realtà ma l'orchestra diretta da Alessandro Palmitessa rischia di non festeggiare i suoi primi dieci anni di attività. http://www.funkhauseuropa.de 02.07.2010 Un "filo" di carbone tra la Ruhr e la Sardegna
C'è anche un tocco di italianità nel ricco programma di manifestazioni con cui la regione tedesca della Ruhr
nel 2010 celebra il suo ruolo di capitale europea della cultura. Tra le città gemellate con l'ex bacino
carbonifero e industriale trasformato in parco storico, paesaggistico e culturale figurano non a caso anche le
città sarde di Carbonia e Iglesias. A unirle alla Ruhr non c'è soltanto un comune passato di miniere e fatiche,
ma anche il fatto che nella seconda metà del 1900 molti minatori sardi vennero a lavorare in Germania;
ancor oggi esistono diverse comunità sarde nelle 53 città che compongono la regione tedesca a est di
Essen e Düsseldorf. Nell'ambito di Twins, una delle tante iniziative di Ruhr 2010 legate ai gemellaggi, nel
mese di settembre la città mineraria di Oberhausen ospiterà una rassegna intitolata "Im Schoss der Erde"
(Nel grembo della terra).
Curata da Alessandro Palmitessa e Geremia Carrara, racconterà attraverso concerti, proiezioni di filmati, canti, musica e tavole rotonde le somiglianze, i legami ed i comuni destini delle due regioni carbonifere, la Ruhr ed il Sulcis-Iglesiente. Assistere ai vari eventi consentirà ai visitatori di conoscere alcuni dei più interessanti luoghi d'archeologia industriale della Ruhr come il Gasometer, divenuto uno dei centri d'arte più originali e vivaci della Germania. Info: www.im-schoss-der-erde.de (in tedesco e inglese) 22.06.2010 Ore 20 Radio Alma Bruxelles -FM 101,9 [Jazz e dintorni] Intervista ad Alessandro Palmitessa Cari amici amanti della buona musica, La puntata di martedi' prossimo della trasmissione "Jazz e Dintorni" sara' dedicata interamente a Alessandro Palmitessa, sassofonista e compositore italiano che vive a Colonia, in Germania. Palmitessa e' attivo sulla scena musicale tedesca ed europea con molti progetti, tra cui il progetto orchestrale "Menschensinfonieorchester". Nel corso dell'intervista verranno trasmessi alcuni brani musicali dai CD di Palmitessa, in particolare dalla sua ultima realizzazione che si intitola "Omnia".Alessandro Palamitessa ha anche un sito personale in cui sono disponibili molti interessanti brani da ascoltare: http://www.palmitessa.de Vi aspetto comunque all'ascolto dell'intervista a Alessandro Palmitessa che andra' in onda su Radio Alma (a Bruxelles sulla frequenza FM 101,9) martedi' prossimo 22 giugno dalle 20 alle 21. Per tutti quelli di voi che non abitano a Bruxelles o che comunque non possono seguire in diretta, ricordo che possono riascoltare le precedenti trasmissioni collegandosi al mio sito personale: http://baldi.diplomacy.edu/radio Un saluto e buon ascolto. Stefano Baldi - Bruxelles 01.06.2010 AdriaHochZwei WDR Funkhaus Europa DORTMUND 29.05.2010 -LIVE- MP3 : Peppe Voltarelli - Distratto ma però, AdriaHochZwei (29.05.10), 3'09 Concerts Photos Diashow (von Roberto Manzi)
25.05.2010 L’UNIONE SARDA Ruhr, metti il mondo nel Gasometro Oberhausen,l’impianto è il più originale spazio espositivo Ruhr, metti il mondo nel Gasometro (PDF) 18.05.2010 Museum für Angewandte Kunst Köln Die Bilder des Konzerts 03.01.2010 WDR Funkhaus Europa Radio Colonia Sendung 03.01.2010 Nel grembo della terra L'unico progetto italiano fra le manifestazioni per la capitale della cultura "Ruhr 2010" sottolinea i legami fra Oberhausen e la Sardegna. Tutto il bacino della Ruhr è stato scelto come capitale della cultura europea 2010, insieme a Pécs, in Ungheria, e Istanbul, in Turchia. Fra i moltissimi eventi e progetti che presenteranno la zona della Ruhr all'Europa c'è anche "Nel grembo della terra - Im Schoss der Erde", con cui il regista Geremia Carrara e il musicista Alessandro Palmitessa vogliono mettere in evidenza il passato e il presente comune di due regioni così lontane come la Ruhr e la Sardegna: un tempo luoghi di lavoro, luoghi di miniere, entrambe stanno diventando luoghi di cultura. Altre informazioni Vai al sito del progetto Con concerti di artisti sardi e tedeschi, film e documentari sulla vita e il lavoro nelle miniere, una mostra fotografica e incontri con registi e scrittori sardi, per tutto il mese di settembre 2010 il progetto presenterà ad Oberhausen la cultura e la storia delle miniere di Carbonia e Iglesias, nella Sardegna sud-occidentale. Le due città sono gemellate con Oberhausen, anch'essa zona mineraria, dove ancora oggi esiste una consistente comunità sarda. Molti dei suoi esponenti arrivarono nella Ruhr negli anni ‘60 e ‘70 proprio per lavorare in miniera. Il progetto è stato selezionato nella sezione "Twins", ispirata dai gemellaggi fra città europee e città della regione della Ruhr. AUDIO Ascolta l'intervista ad Alessandro Palmitessa 12.10.2009 Le 50 recensioni piu' lette degli ultimi 30 giorni su ALL ABOUT JAZZ: Alessandro Palmitessa - Soul Circles Recensione: http://italia.allaboutjazz.com/php/article.php?id=4078 Soul Circles Alessandro Palmitessa | EGP Records (2009) di Luca Vitali Commenta Compositore, clarinettista e sassofonista, Alessandro Palmitessa, nonostante le origini italiane vive da lungo tempo in Germania e proprio lì è cresciuto musicalmente nel ultimi 12 anni. Dopo aver dato vita al progetto orchestrale "Menschensinfonieorchester" ha avviato diversi progetti sonori legati all'arte (esibizione di Chagall, inaugurazione del Westadhaus di Renzo Piano, ecc), una serie di collaborazioni eccellenti con radio e televisioni nazionali, con la Noci Big Band di Minafra, e ha vinto un importante premio al festival di S.Anna Arresi con la formazione Noizland. Ad affermarlo in questi anni è un percorso fatto di paesaggi e sculture sonore per progetti interdisciplinari e multimediali ora più jazz ora più world. Soul Circles è il frutto di un percorso artistico che sempre più lo ha spinto ad assumere il ruolo di polistrumentista e a fondere sonorità diverse, per genere e provenienza. L'avvio, in pieno stile Monk, è presto contraddetto da un lavoro che mescola paesaggi sonori dal respiro folk, accenni minimal alla Wim Mertens, tango, polka, Ravel e tanto altro per un melting pot contemporaneo di area world sempre molto aereo e poco ritmico. Background sonori costruiti con percussioni, elettronica e la chitarra di Cosimo Erario dove a spiccare è la bella pronuncia strumentale del leader ai sassofoni e clarinetti. Un bel lavoro fatto di tanti elementi e riferimenti ma che mette in luce una poetica composita caratterizzata da forte originalità e coerenza. Visita il sito di Alessandro Palmitessa. Valutazione: 4 stelle Elenco dei brani: 1. Alghero - 01:40 2. Macedonia - 04 :33 3. Ibrahim - 03 :31 4. Cafè Sur - 03 :28 5. A/R - 06 :22 6. Cala Verde - 04 :56 7. Tenores - 01:03 8. Sagres - 04 :22 9. Ravanel - 04 :10 10. Die Zeit der Kirschen - 05:02. Tutte le composizioni sono di Alessandro Palmitessa. Musicisti: Alessandro Palmitessa (sassofoni, clarinetto, percussioni, live electronics e tutti gli altri strumenti), Cosimo Erario (chitarra elettrica tr. 3-8-10-11). Stile: Altri/Ritmi Pubblicato: 11-05-2009 08.10.2009 Allgemeine Zeitung Rock und Jazz treffen auf Soul 08.10.2009 - MAINZ Von Alfred Balz WELTMUSIK Obdachlosen-Combo bei Ausstellung Zur Eröffnung der Ausstellung "Kunst trotz(t) Armut", bei der in Rathaus und Christuskirche 100 Exponate von 28 Künstlern gezeigt werden, gab es ein bemerkenswertes Obdachlosen-Konzert mit dem Kölner Menschen-Sinfonie-Orchester (MSO). Die 16-köpfige Weltmusik-Combo entstand aus einem integrativen Musikprojekt der Luther-Kirche in der Kölner Südstadt. Als Bandleader und Arrangeur Alessandro Palmitessa den Pfarrer fragte, ob er in der Kirche Saxophon üben dürfe, war das der Beginn einer bald zehnjährigen Zusammenarbeit. Musiker aus Notschlafstelle Die besten Musiker holte der studierte Saxophonist und Orchesterleiter direkt von der Annostraße, Kölns größter Notschlafstelle für Obdachlose. Schlagzeuger Marcel mit Down-Syndrom sowie Schüler und Studenten an Blas- und Streichinstrumenten ergänzen die Band, die mit vier Perkussionisten und starker Rhythmusgruppe nicht nur Santana nacheifert. "Gedanken malen Bilder, die in keinen Rahmen passen" - diese poetische Textzeile eines Antikriegsliedes gibt sowohl das Motto der Ausstellung im Seitenflügel der Christuskirche, wie auch das kraftvolle, keinem präzisen Stil zuzuordnende Konzert wieder. Jeder bringt seine eigene Kultur ein. Sängerin Conny steuert mit ihren Balladen den Kölsch-Rock-Anteil bei, der auf CD von Brings, Markus Stockhausen und Klaus dem Geiger unterstützt wird. Am meisten fällt Fritz an seinem selbstgebauten Teekistenbass auf. Preise eingeheimst Ein ungarischer Saxofonist trifft auf einen iranischen Gitarristen und Trommler aus Südamerika und Marokko. Nicht ohne Grund wurde das MSO für den Weltmusikpreis "Creole" nominiert und erhielt einen Förderpreis der rheinischen Sparkasse. Trotz bemerkenswerten Medienechos nehmen die schon mal als "Asozialenkrakeeler" bei ihren Gratiskonzerten titulierten Vollblutmusiker kein Blatt vor den Mund. Die italienische Partisanenhymne "Bella Ciao" kommt im Brecht/Weill-Zirkuskapellen-Arrangement daher. Rock und Jazz treffen auf landestypische Folklore und Soul mit arabischen Zwischentönen. Während Texte in der Heimatsprache der zahlreichen Gesangssolisten dominieren, finden lustige Lieder, etwa übers Fahrradfahren ebenso Eingang ins Repertoire wie herbe Gesellschaftskritik ("Ausmisten!"). 17.08.2009 Esel Hund Katze Hahn ...und andere Musikanten Dokumentarfilm, BRD 2009, 84 Min., HD Farbe 16 : 9 Stereo Buch und Regie Lilo Mangelsdorff Mitwirkende: Klasse 2b der Günderrode-Schule Frankfurt, Die Kinder und das Erzieherteam im Musikkindergarten Berlin e.V., CHILI CHICKS, Köln, Jugendgruppe beim Zarakali Kinderzirkus, Frankfurt, MENSCHENSINFONIEORCHESTER, Köln, Dr. Christine Peppler und Leah Frey-Rabine, Prof. Albert Dost und Friederike Roth, Prof. Johanna Metz. Manuela Gey, Martina Fenzel und Bewohner des Altenpflegeheim ›St. Gertrud‹, Leipzig/Engelsdorf, YANKADI, Frankfurt, SOUND OF GOSPEL, Frankfurt, KUNSTSALONORCHESTER, Köln http://www.eselhundkatzehahn-film.de/index.htm Filmpremiere Datum: 23.08.2008 um 16:00 Uhr Ort: ODEON Lichtspieltheater Severinstraße 81 50678 Köln NB: Für unsere Planung ist eine Anmeldung erforlich. Daher bitten wir um Rückmeldung bis zum 15.August Email: lima@cinetix.de Verleih: Cinetix Medien und Interface GmbH Gemündenerstr. 27 60599 Frankfurt Tel. 069-68 51 05 30.04.2009 WDR Funkhaus Europa "Festival all'italiana jenseits von pasta & amore" Ai microfoni di Radio Colonia "Dal 10 al 15 marzo si tiene a Colonia il "Festival all'italiana - jenseits von pasta & amore", uno sguardo originale sulla cultura del Belpaese. L'evento è stato ideato e organizzato dal musicista Alessandro Palmitessa" Links: Alessandro Palmitessa Mp3 intervista WDR Funkhaus Europa Peppe Voltarelli e Alessandro Langiu Mp3 intervista Peppe Voltarelli e Alessandro Langiu Mp3 intervista, seconda parte WDR Funkhaus Europa Manuela Naso Mp3 intervista WDR Funkhaus Europa Giacomo Di Benedetto Mp3 intervista WDR Funkhaus Europa Cisco Mp3 intervista WDR Funkhaus Europa Piero, Miss PM, Carmelo (MIX) Mp3 intervista WDR Funkhaus Europa 13.02.2009 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Kollegen, wir freuen uns, unser erstes Festival all’italiana – jenseits von pasta & amore vom 10.-15.03.2009 in Kooperation mit WDR Funkhaus Europa und dem Italienischen Kulturinstitut zu präsentieren. Unter dem Festivalleiter Alessandro Palmitessa ist ein modernes und facettenreiches Programm entstanden. Herausragende Künstler aus Musik, Theater, Literatur und Film erfüllen das Kölner Festival mit Muse und leidenschaftlichem Temperament.
Details entnehmen Sie bitte der ausführlichen übersicht Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. über Ihren Besuch freuen wir uns sehr. Schöne Grüße Lale Konuk Geschäftsführerin & Künstlerische Leiterin Bühne der Kulturen e. V. - Arkadas Theater Köln - Platenstraße 32 50825 Köln Tel.: 0049-(0)221-95595-11 Fax: 0049-(0)221-95595-12 lale.konuk@buehnederkulturen.de www.buehnederkulturen.de 24.10.2008 von: Martina Faller Konzert zur Ausstellung "Exodus" in Badenweiler Berührung im Innersten
300 Egli-Figuren bildeten die Kulisse zum gut besuchten Konzert der Sängerin Agnes Erkens in der Evangelischen
Paulus-Kirche in Badenweiler im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "Exodus".
Agnes Erkens mit einer musikalischen Reise zu der die Exodus-Ausstellung in der evangelischen Pauluskirche. Und vom ersten Ton an schien es, als verleihe die Sängerin mit den Liedern aus ihrem Programm "chai, ani ohevet otcha" diesen Figuren eine Stimme. Denn während die Figuren in eindrücklichen, aber stummen Bildern biblische Geschichte nacherzählen und in 18 Stationen die lange Reise des Volkes Israel aus der Unfreiheit in ägypten ins gelobte Land schildern, begeben sich Agnes Erkens und ihre Musiker, Steve Nobles und Alessandro Palmitessa, mit Gesängen und Klängen auf eben diese Reise. Anschließend spannt sich der musikalische Bogen, eindrücklich moderiert von der Schauspieler Vreneli Busmann, mit dem Hohelied des Salomo weiter über die Zeit des Tempelbaus und der Blütezeit des israelitischen Volkes hin zum Goldenen Zeitalter, als die jüdische Musik und Poesie in der Verschmelzung mit der spanisch-orientalischen Einflüssen einen neuen Höhepunkt erlebte. Die raumfüllende und doch anrührende Stimme der Mezzosopranistin, deren Timbre wie für den Stil der jüdischen Lieder gemacht ist, schlägt das Publikum dabei sogleich in ihren Bann und bringt zusammen mit dem Pianisten Steve Nobles und dem Klarinettisten Alessandro Palmitessa die Luft in der Pauluskirche zum Schwingen. Virtuos verstehen es die Musiker ihren Instrumenten verschiedene Klangfarben zu entlocken, sich mal dem ruhigen und innigen Duktus eines Psalmes unterzuordnen, mal bewegt, nach Klezmer-Art ergreifend zu schluchzen oder fröhlich und kraftvoll aufzuspielen. Den Zugang zur jüdischen und christlichen Musik hat sich die Sängerin in Studien der Geisteswissenschaften und Weltreligionen erschlossen. In Israel, den USA, Spanien, Portugal und den arabischen Ländern rund um das Mittelmeer sammelte sie überliefertes jüdisches, biblisch-hebräisches und sephardisches Liedgut und baute daraus einen einzigartigen Fundus auf, der zu einer musikalischen Reise zu den gemeinsamen Wurzeln des Judentums, Christentums und des Islam wurde.Dieses gemeinsame Erbe neu zu beleben und zu vermitteln, ist die Intention ihrer Arbeit. Und mit ihrem klaren, ausdrucksstarken Gesang gelingt es ihr tatsächlichdas Publikum in der Pauluskirche so im Innersten zu berühren, dass es ihm schwerfällt, sich an das Gebot, erst nach Ende des Programmteils zu applaudieren, zu halten. Eine Enttäuschung gab es allerdings: Die CD zum Programm war schon ausverkauft. http://www.badische-zeitung.de/beruehrung-im-innersten 03.10.08, Konzert in der Comedia Orient traf Okzident Das Trio „Oriental Jazz“ begeisterte die Zuhörer. Traumhafte, stille Kompositionen lösten sich mit temperamentvollen Rhythmen ab. „Oriental Jazz“ mit Alessandro Palmitessa, Raed Khoshaba und Selman Sezek (von links) war am Donnerstagabend in der Comedia zu hören.
Euskirchen
Originelle multikulturelle Musik präsentierte das Trio „Oriental Jazz“ am Donnerstagabend in der Euskirchener „Comedia“. Rund 80 Zuhörer lauschten den Kompositionen von Raed Khoshaba und Alessandro Palmitessa, die sich sowohl aus europäischer als auch aus arabischer Musik speisten. Traumhafte, stille Kompositionen lösten sich dabei mit temperamentvollen Rhythmen ab. Der Italiener Alessandro Palmitessa an Saxophon und Klarinette ist mehrfacher musikalischer Preisträger und spielt bei internationalen Jazzfestivals. Außerdem leitet er das „Menschensymphonieorchester“ in Köln. Brillanter Percussionist Raed Khoshaba, in Bagdad geboren, spielte an der Laute traditionelle irakische Improvisationen und eigene Kompositionen, bei denen er eine eigens entwickelte Technik einsetzte, die das erweiterte Spektrum der Laute berücksichtigt. Khoshaba gehört zu den wenigen Musikern, denen es gelungen ist, in der arabischen Welt Solo-Konzerte mit der Oud, einer orientalischen Kurzhalslaute, zu geben. Dritter im Bunde war der brillante Percussionist Selman Sezek, der schon mit Gruppen wie „Turn Table Jazz“, „500 Baglama Projekt“ und „Turlitava Shutka“ auftrat. Das Publikum in der „Comedia“ war begeistert: Die Mischung aus arabischer Musik, Jazz und Blues überrascht durch überwältigend schöne Harmonie und dynamische Rhythmik. Raed Khoshaba (Irak) - Laute Alessandro Palmitessa (Italien) - Saxophone, Klarinette Abdel Aali Djasouli (Marokko) - Perkussion Selman Sezek (Türkei) Perkussion Der 1975 in Hilden geborene Selman wuchs von 1977-1986 in der Türkei bei seinen Großeltern auf und kam im Sommer 1986 nach Deutschland. Am Grenzübergang der Türkei kaufte sich der 11 Jahre alte Junge von seinen letzten türkischen Lira eine kleine Darbuka (Vasentrommel). Sein Interesse an Rhythmen und Musik war stärker als die Sehnsucht nach seiner Heimat. Er gab sich dem Rhythmus der Musik hin und brachte sich selbst - nur über das Hören und Lesen - die geraden und krummen Rhythmen wie 2/4, 4/4, 3/4, 3/6, 3/8, 5/8, 7/8, 9/8, 10/8, 10/12, 9/16 usw. bei und realisierte diese auf der Darbuka, Cajon, Bendir, Tef, Davul, Djembe, Congas, Bongos. Er spielte in jungen Jahren in vielen Hochzeitsgruppen und in deutsch-türkischen Hardrock- und Pop-Gruppen. Im Jahre 1992 machte er Bekanntschaften und spielt(e) in/mit unterschiedlichen Musikern und Gruppen wie "Tierra Negra" (R.Ebert), Nassim (B.Spärling), Maria del Mar, Andy Zingzam, Muzaffer Gürenc, "SES", "Saz'n Jazz", Ergün Aktoprak, Reiner Witzel, Jürgen Dahmen, "500 Baglama-Projekt" mit Zafer Gündogdu, "Turn Table Jazz", RUPI, "TAN", "TurlitavaShutka" und "Palmitessa Oriental-Jazz". Motto von SEL ist "Lebe so wie dein Herz schlägt, rhythmisch!". http://www.euskirchen-online.ksta.de (aus: Kölner Stadt-Anzeiger) Dienstag, 30.09.08 um 23:05 Uhr open: SoundWorld WDR 3 MenschenSinfonieOrchester ist am Dienstag, 30.09.08 um 23:05 Uhr im WDR 3! Mit Aufnahmen u. a. vom Festival „Creole NRW 2008“ Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: der marokkanische Perkussionist Jamal, der iranische Gitarrist Marus und der ehemalige Straßenmusiker Ghomeh, der persisch und arabisch singt und Djembé spielt; der jazzinteressierte 19jährige Student Justus mit der Bassgitarre und der Schweizer Fritz am selbstgebauten Kistenbass, der in einem Bauwagen sein Zuhause gefunden hat; die Lehrerinnen Christiane und Claudia und der ausgebildete Musiker Matthias in der Bläsersektion, die auf Kölsch singende Pädagogin Conny, der geistig behinderte Schlagzeuger Marcel und der 50jährige ehemalige Steinmetz Erwin an der Gitarre.Sie haben harte Zeiten hinter sich: als Obdachlose, Folteropfer, Asylsuchende oder von Krankheit betroffene Menschen. Sie vereint - trotz aller Unterschiede in Herkunft, Lebensentwurf und Charakter: die Freude an der Musik, am gemeinsam erarbeiteten facettenreichen Klang. Sie haben beim Menschensinfonieorchester unter Leitung des italienischen Saxophonisten Alessandro Palmitessa im Rahmen des „Südstadt Leben e.V.“ in Köln einen Weg zu sich selbst und zu anderen gefunden. Sie wachsen miteinander, musikalisch und menschlich. 31. August 2008, 14 Uhr Odeon Kino, Severinstrasse Premiere des Dokumentarfilms 'My Home' von Thorsten Kellermann und einem kleinen Filmteam von ca. 20 - 30 SchülerInnen der Hauptschule Rendsburger Platz in Köln Mülheim. Lehrer: Harald Müller Dozenten: Miguel Igler, Alessandro Palmitessa Tonstudio: MCM Marcus Greiner Vorankündigung MY HOME Filmpremiere Sonntag, 31. August 2008, 14 Uhr Odeon Kino Severinstraße 81 50678 Köln Der Film: Ein Jahr lang hat der Filmemacher Thorsten Kellermann Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Rendsburger Platz im Kölner Stadtteil Mülheim mit der Kamera begleitet. Die 15- bis 17-Jährigen erzählen von ihrem Leben und ihrer Musik, von ihren Träumen und Zukunftsplänen. Und sie nehmen die Kamera selbst in die Hand und dokumentieren ihren Alltag in Köln-Mülheim. Entstanden ist der Dokumentarfilm "My Home", der das Lebensgefühl dieser jungen Menschen sichtbar macht und dabei geschickt mit den unterschiedlichen Perspektiven spielt. "My Home" wurde im Rahmen des Vereins 'Kran 51 e.V.' in Kooperation mit dem Projekt 'Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage' realisiert. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Bundesprogramms XENOS und der RheinEnergieStiftung Kultur gefördert. Weitere Informationen unter www.myhome-film.de Kooperationspartner: http://schule-ohne-rassismus.org http://www.xenos-de.de/ http://www.rheinenergiestiftung.de/ Kontakt: Presse: Thorsten Kellermann Anja von Cysewski Tel: 0170 4185858 Tel: 0221 3604443 Email: T.Kellermann@web.de Email: anjavc@yahoo.de 08.06.2008 Stadt Oberhausen "Im Schoß der Erde"
Mit den italienischen Künstlern Geremia Carrara und Alessandro Palmitessa aus Köln soll ein Projekt mit unseren Partnerstädten Carbonia und
Iglesias auf Sardinien durchgeführt werden. über die Medien Film und Musik sollen sich die Menschen dem Thema Arbeit unter Tage nähern und
damit eine gemeinsame Geschichte neu erfahren. Gezeigt werden alte italienische Filme zum Thema Arbeit unter Tage, die mit Live-Musik
untermalt werden. In Carbonia/ Iglesias werden deutsche Filme vorgeführt.
Twins 2010 Link 08.06.2008 RUHR.2010 - Kulturhauptstadt Europas
Eine internationale TWINS2010-Jury hat aus rund 250 Vorschlägen aus ganz Europa Projekte ausgewählt, die im Programm von RUHR.2010 realisiert werden. Seit Mai 2007 hatten sich junge Künstler und Kulturschaffende mit Ideen beteiligt für Projekte in den Bereichen Theater und Tanz, Film und Fotografie, Malerei und Performances, Literatur und Medienkunst sowie zur kulturellen Bildung.
"Im Schoß der Erde" von Geremia Carrara und Alessandro Palmitessa ist von der Jury ausgewählt worden. 6. Juni 2008 Interkulturelles Jugendkunstfestival Köln-Mülheim reloaded! 1. Preis für Musik 2008 Schulband M.I.X. Städtische Hauptschule Rendsburger Platz –Köln/Mülheim Projektleiter/Lehrer: Harald Müller Projektdozenten: Alessandro Palmitessa, Miguel Igler Tonstudio: MCM PRODUCTIONS Markus Greiner 1. Preis für Musik 2008 Schulband M.I.X. Städtische Hauptschule Rendsburger Platz -Köln/Mülheim Projektleiter/Lehrer: Harald Müller Projektdozenten: Alessandro Palmitessam, Miguel Igler Tonstudio: MCM PRODUCTIONS Markus Greiner http://www.myhome-film.de/?page_id=3
Das Interkulturelle Jugendkunstfestival Mülheim findet 2008 zum zweiten Mal statt. Es versteht sich als ein
dauerhafter Impuls, der u.a. künstlerische, integrative, ethische, sozialpolitische und auch wirtschaftliche
Zielsetzungen im Bezirk miteinander verbindet. Es soll Anstoß zu einer dauerhaften Jugendkunstförderung sein.
Es ist außerdem als interkulturelle Skulptur aus den vielen unterschiedlichen Talenten der Mülheimer
Stadtteilen zu verstehen.
Link: http://www.jugendkunstfestival-muelheim.de/index.php Beeindruckende Klangfarben in der Basilika VON BERNADETTE SCHEURER, 20.05.08 STEINFELD. "Schöner kann man das Eifeler Musikfest wohl nicht eröffnen, als mit einem Kammerkonzert unter dem Titel Leben, ich liebe dich'", erklärte Landrat Günter Rosenke bei der Eröffnung des Musikfestes. Beeindruckender hätte der Auftakt in der Tat nicht sein können. Denn die geistlichen Lieder aus dem hebräisch / jüdischen, dem christlichen und dem islamischen Kulturkreis, die das Ensemble um die Mezzosopranistin Agnes Erkens als Kammerkonzert präsentierte, beeindruckte besonders durch die Klarheit der einfachen Töne. Erkens, die sich seit einiger Zeit mit dem gemeinsamen kulturellen und religiösen Erbe der drei großen Weltreligionen beschäftigt, gelang mit den jüdischen, biblisch-hebräischen und sephardischen Liedern aus Israel, den USA sowie Liedern aus Spanien und Portugal aus dem 13. Jahrhundert eine für das Musikfest neue Definition von geistlichen Gesängen, die die Zuhörer in der voll besetzten ehemaligen Schülerbücherei des Klosters in ihren Bann zog. Bereits bei den altgalizischen-portugisischen Freundesliedern, den Cantigas de amigo, zeigte sie ihr Gespür dafür, einzelne Töne für sich wirken zu lassen. Auch wenn es sich dabei um weltliche Liebeslieder handelt, verlieh sie den immer wiederkehrenden Tonfolgen durch leichte Variationen etwas Meditatives. Ihre Stimme, mit der sie Töne fast unmerklich durch gekonnte Modulationen veränderte und weich ineinander überführte, umspielte dabei die Klänge der arabischen Laute, der so genannten Oud. Der in Bagdad aufgewachsene und in Aachen lebende Musiker Read Khoshaba entlockte seinem Instrument dabei eine beeindruckende Klangfarbe, die sowohl an arabische als auch an die Lautenmusik des Mittelalters erinnerte. Er beherrschte die Oud virtuos, brachte die Saiten mal zum Lachen, ließ sie mal erzittern. Runde ausgewogene Töne, die die Luft in Schwingung versetzten, kostete er ebenso aus wie Pianist Steve Nobles. Er ließ die Töne sanft perlen, erzeugte einen zu den jüdisch-christlichen Liedern aus dem Alten Testament passenden sehnsuchtsvollen Charakter. Sehr bewegte Tonfolgen, die hin und her wogten, fing er wie sanft fallende Regentropfen ab. Darin fügte sich die Klarinette von Alessandro Palmitessa wohlig warm ein und erzeugte durch ebenfalls höchste Musikalität eine perfekten Spannungsbogen der Musik. Die Instrumentalisten und die Sängerin waren so aufeinander eingespielt, dass die Töne unmerklich ineinander übergingen. Sie kosteten dabei die Musik regelrecht aus und begeisterten die Zuhörer mit ihren Interpretationen, die tänzerisch und dann wieder melancholisch erklangen. (aus: Kölnische Rundschau Kunst gegen den Strom ..."Fast zu Begeisterungsstürmen führte die musikalische Untermalung durch das „Menschensinfonieorchester Köln“ anlässlich der Eröffnungsfeier am Dienstag Abend". © 2008 NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12338 Armutszeugnisse auf Bettlaken ..."Dass das Karree sich auch für Hörgenüsse eignet, davon überzeugte das „Menschensinfonieorchester“."... © 2008 KASTA-Online- VON KIRSTEN BOLDT, 23.04.08 http://www.ksta.de/html/artikel/1207479058972.shtml Allein auf der Bühne Alessandro Palmitessa bot auch alleine eine eindrucksvolle, wenngleich sehr kurze Darbietung. VON THOMAS SCHMITZ
Euskirchen - Es gibt Ereignisse, vor denen hat jeder Veranstalter Angst. Man spricht dann meist von höherer Gewalt, wenn ein Künstler
etwa krank wird. Oft werden Konzerte auch wegen mangelnder Nachfrage einfach abgesagt. Krankheit und wenig Interesse waren aber nicht
der Grund, warum es am Donnerstagabend in der Comedia nur ein kurzer Konzertabend wurde. Vielmehr hatte das etwas mit einem
brennenden Lastwagen auf der Autobahn 4 bei Eschweiler zu tun.
Eigentlich wollten drei Musiker den Zuschauern im gut besuchten Konzertsaal orientalischen Jazz näher bringen. Doch vor dem Auftritt war der italienische Saxophonist und Klarinettist Alessandro Palmitessa als einziger des Trios anwesend. Er kam schließlich aus Köln. Die beiden anderen Musiker hingegen mussten aus Aachen nach Euskirchen reisen - und steckten mitten im Stau. Das Auto, in dem der irakische Lautenspieler Raed Khoshaba und der deutsch-türkische Percussionist Selman Sezek saßen, bewegte sich fast drei Stunden keinen Meter. über Handy hatte zunächst Palmitessa, später auch Klaus Linden von der veranstaltenden Kulturinitiative Klösterchen ständig Kontakt zu den beiden Musikern. Missliche Lage Dem Publikum erzählte man vor dem Konzert nichts von der misslichen Lage. Stattdessen versuchte man mit einem Trick, Zeit zu schinden. Palmitessa sollte zunächst als Solist die Verbindung zwischen Orient und Okzident herstellen. Das machte er auch ausgesprochen überzeugend. Trotz fehlender Begleitung füllte seine Musik den Raum aus. So begann er an der Klarinette und vermischte ruhige italienische Klagelieder mit schnellem orientalischem Jazz. „In meiner Heimat Apulien im Süden Italiens leben viele Völker. Diese Mischung merkt man sowohl dem Dialekt als auch der Musik an.“ Die verschiedenen musikalischen Einflüsse wurden danach auch schnell erkennbar. Seinem Alt-Saxophon entlockte er melancholische Klänge. Doch immer wieder durchbrach er die Schwermut und ließ eine verspielte Melodie einfließen. Ein dynamisches Spiel stand dann im Mittelpunkt seines Vortrages am Sopran-Saxophon. Wohl akzentuierten, sekundenlangen Pausen folgte stakkatoartiges Spiel. In seinem letzten Beitrag wechselte er wieder zur Klarinette und trug ein beschwingtes Stück des südafrikanischen Pianisten Abdullah Ibrahim vor. Die Klavier-Vorlage arrangierte er vortrefflich um. Doch Palmitessas Einsatz war umsonst. Nach seinem halbstündigen Beitrag und 30 Minuten Pause brach Klaus Linden den Auftritt ab. Die beiden anderen Musiker hatten zu dem Zeitpunkt erst Düren erreicht, waren also noch rund 40 Minuten von Euskirchen entfernt. Das Konzert soll allerdings nachgeholt werden, vermutlich am 12. oder 13. September. Die gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. aus: Kölner Stadt-Anzeiger -Euskirchen VON THOMAS SCHMITZ 14.03.08 "Soul Circles" im italienischen Rundfunk Am 02.04.08 sendete RAI RADIO 3 in seiner Sendung „Battiti“ von Pino Saulo das Stück "Ibrahim" aus dem aktuellen Album von Alessandro Palmitessa, "Soul Circles", erschienen bei EGP Records. Menschensinfonieorchester für "Creole 2008 NRW" nominiert Das "Menschensinfonieorchester" ist im Jahr 2008 für den Preis "Creole NRW 2008“ für Weltmusik in NRW/Deutschland nominiert. Die Band "Menschensinfonieorchester" wird am 04.09.2008 – "creole NRW 2008" im Solendo in Dortmund auftreten. Weblinks Ort : http://www.solendo.de Festival http://www.creole-weltmusik.de/ ZDF wählt "Soul Circles" als Soundtrack In drei Sendungen des ZDF werden Werke der neuen CD "Soul Circles" zu hören sein, die am 29. April in Köln und am 30. April in Remscheid offiziell präsentiert wird. "Soul Circles" ist Soundtrack folgender TV-Beiträge: Menschen - das Magazin "Starke Frauen" Samstag, 07.04.2007 17:45 - 18:00 Uhr VPS 17:45 Länge: 15 min http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,2029872_idDispatch:5035326,00.html Menschen - das Magazin "Raus aus der Schuldenfalle" Samstag, 14.04.2007 17:45 - 18:00 Uhr VPS 17:45 Länge: 15 min http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,2029872_idDispatch:5035326,00.html ZDF Infokanal (Satellit) Total normal! Deine Hände - meine Füße Sendung ab dem 14.04.2007 bis 05.05.07 http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,3991185,00.html EINLADUNG: Filmforum NRW e.V. (i.G.) präsentiert im Kino im Museum Ludwig WALTER RUTTMANN - EIN MODERNER REAKTIONäR ORT: Filmforum NRW e.V./ Kino im Museum Ludwig Bischofsgartenstr 1 50670 Köln Tel.: 0221 / 221 -24498 Datum: Samstag 03.03.07 19:00h: BERLIN: SINFONIE DER GROSSSTADT wird präsentiert von der KINO GESELLSCHAFT KöLN und KölnMusik in Zusammenarbeit mit Choices. - Regie: Walter Ruttmann - 21.00h: LICHTSPIEL OPUS I-IV - Regie: Walter Ruttmann - Live Vertonung: PEM Tickets Abendkasse 9,-Euro (Erm. 8,- / Abonnement Filmreihe 20,-Euro) Besondere Momente der Filmreihe wird die Vertonung von OPUS sein, eine Live-Improvisation vor Ort (Live Soundtrack von PEM (A.Palmitessa Saxophon,Clarinette, C.Erario Gitarre, H.Mertin Perkussion; www.palmitessa.de/pem.html). Ruttmanns 1921 uraufgeführtes OPUS I ist das erste abstrakte bzw. "absolute" Werk der Filmgeschichte. Es enthält keine Abbilder der Realität, sondern besteht nur aus Farben und Formen, so wie Ruttmann es schon zuvor in seinem Manifest zu einer "Malerei mit Zeit" formuliert hatte. Er schreibt 1919, dass er erst nach fast zehn Jahren "der technischen Schwierigkeiten Herr geworden" sei, die sich der Ausführung seiner schon ab 1913 formulierten Idee entgegenstellten, man müsse mit Film "arbeiten können wie mit Pinsel und Farbe". Diese künstlerisch motivierte Notwendigkeit neuer technischer Mittel führt Ruttmann bis zu dem 1920 erteilten Patent zur Herstellung der abstrakten, malerischen Bildfolgen seiner Filme. Dem lange verschollenen Film OPUS I folgen drei weitere rein abstrakte Filme, die ebenso aufwändig von Hand coloriert sind. Zu jedem dieser Filme gehört eine speziell dafür komponierte Originalmusik?. Die Musik von PEM ist eine einzigartige Verschmelzung von lyrischer Freiheit und mitreißendem Drive; der musikalische Spielball springt losgelöst in dem italienisch-deutschen Trio umher - eine sprühende Interaktion der drei international agierenden Musiker. Vor genau 120 Jahren wurde Walter Ruttmann geboren. Er war eine besonders kontrovers diskutierte Person der deutschen Kinematographie. In den zwanziger Jahren zählte er zu den bedeutsamsten Regisseuren der Avantgarde mit seiner besonderen Recherche und seinen Experimenten zum absoluten Kino. Die Filmreihe möchte dem Publikum die ästhetisch-ideologische Entwicklung des - im Unterschied zu den Filmen der Riefenstahl - wenig bekannten Werk von Walter Ruttmann nahe bringen. Die Filmreihe wird präsentiert von der KINO GESELLSCHAFT KöLN in Zusammenarbeit mit dem Filmkurator Geremia Carrara und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Köln und dem Italienischen Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit der "Fondazione Centro Sperimentale di Cinematografia - Cineteca Nazionale". 22. - 23. Dezember 2006 : Jazz Inside Info (PDF, 243k) Kölnische Rundschau, 24.11.2006 Besondere Musik an einem besonderen Ort "Wir sind an einem besonderen Ort mit einem besonderen Orchester, das eine besondere Musik spielt." So erlebte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes die Präsentation von "Balla con me - Tanz mit mir", der zweiten CD des Kölner Menschensinfonieorchesters. Profimusiker, Straßenmusiker und ehemalige Obdachlose brachten am Mittwochabend die Kuppel des P&C-Weltstadthauses zum Kochen. Das bundesweit einzigartige Musikprojekt wurde 2001 von Hans Mörtter , dem Pfarrer der Lutherkirche in der Südstadt, und dem Jazzmusiker Alessandro Palmitessa ins Leben gerufen und wird vom Förderverein der Lutherkirche "Südstadt-Leben e.V." getragen. Benjamin Schöller , einer der Geschäftsführer von Peek und Cloppenburg und Mitorganisator des Konzerts, freute sich mit Regisseur Sönke Wortmann und Hobbytheker Jean Pütz über die mitreißende Musik. Die CD zum Preis von 15 Euro kann bestellt werden unter Telefon 3 76 29 90. Kaufen und Anhören! Die neue CD des Kölner Menschensinfonieorchesters Die Kuppel
des "Weltstadthauses" von P&C ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich.
Die Idee zur Gründung des Menschensinfonieorchesters hatte der Profimusiker Alessandro Palmitessa im Jahr 1999. Zusammen mit Hans Mörtter, dem Pfarrer der evangelischen Lutherkirche in der Südstadt wurde diese Idee weiter gesponnen und entwickelt. So wurde das Menschensinfonieorchester "geboren" Niemand hätte damit gerechnet, dass dieses Orchester aus obdachlosen und nicht-obdachlosen Musikern, das Palmitessa gründete, einen solchen Erfolg erleben würde. Dass bei der ersten CD, die die Gruppe produzierte, Helmut Zerlett oder Markus Stockhausen gern als Gast-Musiker auftreten würden, große, überregionale Medien sich für das Projekt interessierten und Anfragen für Auftritte der Gruppe gar aus Tschechien einlaufen würden. Und doch: Genauso war es. Mehr noch: Jetzt hat dieses bundesweit einmalige Orchester die zweite CD aufgenommen – ein perfektes Weihnachtsgeschenk (für 15 Euro zu beziehen unter Telefon 0221/376 29 90). Das Orchester hat sich übrigens den Namen „Menschensinfonieorchester“, kurz MSO gegeben. Präsentation der zweiten CD über den Dächern von Köln „Dat war geil“, sagt einer der Musiker, von Mörtter nach der CD-Produktion gefragt und lässt offensichtlich glücklich den Blick über Kölns beleuchtete Dächer schweifen. Denn die Präsentation der zweiten CD des Menschensinfonieorchesters, unterstützt von Sönke Wortmann, Jean Pütz und anderen Kölner „Promis“, findet im Dachgeschoss des Weltstadthauses (oder Peek und Cloppenburg) neben der Antonitercitykirche – die den Kontakt auch vermittelt hat – statt. „Ein besonderer Ort für ein besonderes Orchester, das eine besondere Musik spielt“, findet auch Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die neben Andreas Hupke, dem Bezirksvorsteher im Kölner Stadtbezirk Innenstadt betont, wie stolz die Stadt Köln auf ein solches Projekt sein kann. Besondere Musik? In der Tat. Fünf verschiedene Percussionisten geben der Musik ihren besonderen Rhythmus, zwei Querflöten, ein Keyboard, Posaune, Saxofon, Trompete, Gitarre Sitar und ein selbst gebauter Bass – und all das gespielt von Menschen unterschiedlichster Nationalität, in unterschiedlichen Lebenssituationen, vom Obdachlosen bis zum Profimusiker. Sängerinnen und Sänger wechseln sich ab, viele Titel haben die Band-Mitglieder selbst komponiert. Und eins ist klar: Das ist keine "Assi"-Musik, das ist hoch professionell. Dafür bürgt bei der neuen CD nicht nur - wie immer - Alessandro Palmitessa mit seinem Saxofon, nein: Auch dem prominenten Gastmusiker merkt man an, dass er enormen Spaß an der professionellen Spielfreude all dieser Menschen auf der Bühne hat. Und der ist in Köln wahrlich kein Unbekannter: Stephan Brings heißt er - und wenn er mit auf der Bühne steht, klingt das, als sei es nie anders gewesen. Profimusiker ist ja auch Klaus von Wrochem, der mit seiner Geige die Band ebenfalls von Anfang an begleitet. "Gute Musik, fantastische Musik!" Aus diesem scheinbar unmöglichen Projekt „Menschensinfonieorchester“ ist eine Erfolgsgeschichte geworden, über die Band-Leiter Palmitessa noch immer ganz erstaunt ist: „Dass wir heute hier – fast im Himmel – sind, ist wirklich ein Wunder. Das konnte nur ein Pastor bewirken“, sagte er mit Blick in die Glaskuppel des Weltstadthauses. Der „Pastor“ sieht das alles weitaus pragmatischer: Er will nichts mehr hören von dieser „Obdachlosenkiste“ – und meint damit eine „Schublade“, in die das Orchester immer wieder „gesteckt“ werde. Nein. „Das ist gute Musik, fantastische Musik“, ruft er aus. Und: „Nur darum geht es!“ Swing plus Tarantella plus HipHop Palmitessa stimmt zu: Das Orchester existiere nur, weil sein Publikum offen genug war, eben dieses Schubladendenken hinter sich zu lassen. Diese Aussagen werden beispielsweise mit einem Titel wie dem von Christiane - der Trompeterin im Orchester - komponierten Lied über die Zwiebeln, „ganz gemeines Pack“, vor allem, wenn man sie schneiden muss, unter Beweis gestellt: Musikalische Definition dieses Liedes, das die Komponistin übrigens auch noch selbst virtuos auf kölsch und englisch singt: „Swing plus Tarantella plus HipHop“. Oder das persische Lied, das beim Live-Auftritt sanft über Kölns Dächern zu schweben schien: Nur eine menschliche Stimme, Percussion und ein Saxofon. Das ist Musik zum Träumen. Es geht um Musik. Und es geht um Menschen. Mörtter und Palmitessa erinnern zum Beispiel an Dirk und Uwe, Gründungsmitglieder der Band. Beide machten „Platte“. Und beide sind tot. Einer von ihnen starb, „klassisch“, wie Mörtter erzählt: Er wollte einen Entzug machen und sich vorher „noch mal was gönnen“. Aber er war arm. Und Arme „bekommen nur den schlechtesten Stoff.“ Da krepiert einer dann schneller als jemand, der sich „das teure Zeug leisten kann.“ Für alle ist klar „Dirk und Uwe reisen mit uns.“ Reisen, das ist im mehrfachen Sinn zu verstehen: Die Reisen des Orchesters zu Gastauftritten – zuletzt etwa nach Bottrop, das Reisen durch die Musikstile auf der wirklich hörenswerten CD. Und das Reisen in Gedanken und Räumen, zwischen Armut und Geld, zwischen Spaß und Ernst, zwischen den Musikstilen – und immer nur von einem bestimmt: Vom Spaß an der Musik. Die neue CD heißt „Tanz mit mir - balla con me“, und kann hier auch im Internet bestellt werden. Hören Sie es sich an, verschenken Sie die CD, für 15 Euro zu beziehen unter Telefon 0221/376 29 90. Und übrigens: Man kann die Band auch jederzeit buchen. Und noch ein Tipp: Die Musiker des Menschensinfonieorchesters spielen auch immer mal wieder beim kostenlosen Kölner Obdachlosenfrühstück im Vringstreff. Verweise zum Artikel http://www.lutherkirche-koeln.de http://www.vringstreff.de/ http://www.menschensinfonieorchester.de/mso-cd06.htm http://www.menschensinfonieorchester.de http://www.antonitercitykirche.de/ http://www.menschensinfonieorchester.de/buchen-form.htm http://www.kirche-koeln.de/aktuell/artikel.php?keyword=&id=1070&archiv Der HISTORY-Award 2006 von THE HISTORY CHANNEL® Deutschland geht an Köln: Projekt "Navajos und Edelweißpiraten" "Es war in Schanghai" Musik-CD/DVD/Buch http://www.edelweisspiratenfestival.de/ Das CD-Buch mit 18 Songs, ausführlichen Hintergrundinformationen, Fotos und einer Film-Dokumentation auf DVD, ist seit dem 27. November im NS-Dokumentationzentrum erhältlich - www.nsdok.de Ein Projekt des: Verein EL-DE-Haus e.V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum Gefördert durch die Imhoff-Stiftung Kontakt: Musik/Presse: Jan ü. Krauthäuser: 0221/9322211 - jan@humba.de Historisches/NS Dok.: Martin Rüther: 02205/5175 - martin-ruether@t-online.de http://www.edelweisspiratenfestival.de/schanghai.html »Es war in Schanghai«, CD-Titelliste: 01 Jean Jülich - Es war in Schanghai 02 La Papa Verde - Wir waren schon hier und dort 03 Mr. Carl feat. Bantu - In Junkers Kneipe 04 werle & stankowski - Wir saßen in Johnnys Spelunke 05 Onejiru - Turm rmx 06 Tanja i Towarischi - Schließ Aug und Ohr 07 Tonshmide - Im Morgennebel 08 Microphone Mafia feat. Shana - Tscherkessenlied 09 Konterbande - Wenn die Sirenen in Hamburg ertönen 10 Harald »Sack« Ziegler - Hohe Tannen 11 Bam Bam Babylon Bajasch - Do steht ene Schutzmann 12 Sedlmeir - An Rhein und Ruhr marschieren wir 13 Der Läufer - Der Turm 14 Jona - Aus grauer Städte Mauern 15 Menschensinfonieorchester - Wilde Gesellen 16 Mucki Koch, Peter und Helga Schäfer & SakkoKolonia - En der Blech 17 Jülich & Schilling - Drei gute Kameraden München, 10. Oktober 2006 Der diesjährige Geschichtspreis von THE HISTORY CHANNEL geht an das Kölner Projekt "Navajos und Edelweißpiraten - Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933-1945". Damit setzt sich das Kölner NS-Dokumentationszentrum mit seiner Einreichung zum History-Award 2006 gegen rund einhundert Städte aus elf Bundesländern durch. Neben dem Kölner Projekt befanden sich in der Runde der zehn Finalisten Projekte aus den Städten Dortmund, Hamburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Nürnberg, Straubing, Wetzlar und Wuppertal. Hamburg belegt mit dem Projekt "Ballinstadt" den zweiten und Nürnberg mit dem Projekt "Albrecht Dürer-Stadt" den dritten Platz in der Bewertung durch die Jury. Der History-Award für den Sieger wird Ende Oktober in Köln verliehen. Zum Thema des Wettbewerbs "Persönlichkeiten, Städte, Geschichte" wurden Projekte gesucht, mit denen an je eine Person oder Personengruppe erinnert wird, deren Leistung, Lebensweg oder Schicksal besonders bedeutsam waren. Weder die Größe der Stadt oder des Projekts, noch der Grad der Bekanntheit der betreffenden Person oder Gruppe spielten eine Rolle bei der Bewertung. Wichtig war und ist die möglichst kreative und innovative Herangehensweise an die jeweilige Thematik. Das maßgebliche Ziel, das der HISTORY CHANNEL mit seinem zu jährlich wechselnden Themen ausgeschriebenen Geschichtspreis verfolgt, ist die Anerkennung von Bemühungen um das Thema Geschichte und um die Vermittlung derselben an die Bevölkerung. Der Schirmherr des diesjährigen History-Awards ist der Präsident des Deutschen Städtetages, Christian Ude. Unterstützt wird der Geschichtspreis in diesem Jahr von T-Online, dem Partner des History Channel bei der Verbreitung über Internetportal-TV und Video on Demand. Das Projekt des Kölner NS-Dokumentationszentrums, "Navajos und Edelweißpiraten - Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933-1945", befasst sich mit Kölner Jugendgruppen, die sich bewusst abseits der Hitlerjugend zusammenfanden und jugendliches Verhalten anders interpretierten als es das Regime vorgab. Die aktive Erinnerung an diese Jugendgruppen und deren vom unpolitischen bis hin zum Widerstand reichenden Verhalten hat sich das NS-Dokumentationszentrum seit 2004 zur Aufgabe gemacht. Adressat dieser Arbeit sind die heutigen Jugendlichen, weswegen die "jugendkompatible" Aufarbeitung der Thematik im Vordergrund steht. Die Arbeit hatte zudem eine Impuls gebende Wirkung für die wissenschaftliche Forschung. Einige Elemente des vielseitigen Projekts sind im Internet aufbereitet und können unter anderem auf den folgenden Seiten besucht werden: http://www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0404_edelweiss www.museenkoeln.de/ausstellungen/nsd_0411_schanghai_neu www.edelweisspiratenfestival.de www.eg.nsdok.de www.nsdok.de Der als Jury eingesetzte wissenschaftliche Beirat des HISTORY CHANNEL um Guido Knopp (ZDF), Helmut Markwort (FOCUS) und Universitätsprofessoren aus München, Linz und Zürich sowie dem Dokumentarfilmer und Autor Robert Hültner begründete seine Entscheidung für das Projekt aus Köln unter anderem folgendermaßen: Prof. Guido Knopp, ZDF: "Mit ihrem historischen Projekt "Navajos und Edelweißpiraten - Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933-1945?" schlägt Köln eine Brücke zwischen heutiger Jugend und der Generation der Groß- und Urgroßeltern. Das Zeitzeugenprojekt "Erlebte Geschichte" sammelt die Erfahrungen der älteren Bürger Kölns während der Jahre des Nationalsozialismus und arbeitet damit ein wichtiges Stück Stadtgeschichte auf. Mit den Musikprojekten, der Neu-Interpretierung der historischen Lieder durch zeitgenössische Musiker und dem "Edelweißpiratenfestival", gelingt es, junge Kölner anzusprechen und für die Geschichte ihrer Stadt zu interessieren." Helmut Markwort, FOCUS: "Das doppelte Anliegen des Projekts der Stadt Köln nimmt den Zuschauer/Zuhörer/Leser und Wanderer für das Projekt ein. Viel zu wenig erfahren wir, dass es auch im Dritten Reich junge Menschen gab, die sich dem Druck des Regimes widersetzten. "Navajos" und "Edelweißpiraten" lebten nicht angepasst, sie verweigerten sich den Regeln und Normen der Hitlerjugend. Die Recherchen zum Widerstand der jungen Leute von damals zeigen aber auch, dass solches Verhalten nicht an eine bestimmte Epoche gebunden ist. Der Drang nach Freiheit ist vielmehr ein zeitloses Phänomen der Jugend. Ausstellungen, Internetauftritt, Musik und Edelweißpiratenfestival, Zeitzeugenerinnerung und Wanderungen im Stadtteil Ehrenfeld vermitteln das Gefühl, die Haltung, den Willen und die Kraft der Jugendlichen von damals." Prof. Nada Boskovska, Uni Zürich: "Das Kölner Projekt hat mit der Untersuchung der Jugendbewegungen in der NS-Zeit einen innovativen Forschungsbereich betreten, der gleichzeitig via Websites, Musikprojekt, Konzerten usw. publikumswirksam umgesetzt wird. Vor allem begrüßenswert ist der Ansatz, die heutige Jugend anzusprechen und sie auch aktiv und intensiv in die Auseinandersetzung mit einzubeziehen." Robert Hültner: "Das Kölner Projekt überzeugt in mehrerer Hinsicht. Ungewöhnlich ist bereits der inhaltliche Ansatz: Die Projekte rücken die Situation von Jugendlichen unter der Nazi-Herrschaft ins Blickfeld. Sie thematisieren Aspekte der Geschichte der deutschen Jugendbewegung, dokumentieren aber auch, wie junge Menschen in dieser Zeit eine neue, kreativ-widerständige Jugendkultur schufen. Das Projekt überzeugt weiterhin durch eine Vielzahl von - teilweise wohltuend unakademischen - Präsentations- und Aktionsformen. Diese zeichnen sich nicht zuletzt durch eine temperamentvolle populärkulturelle Erdung und unverkrampfte Intergenerativität aus, was gerade jungen Menschen in der heutigen Zeit den Zugang zur Thematik erleichtert. Der Mix aus solider Dokumentation und Recherche einerseits, der unkonventionellen Popularisierung andererseits könnte für die Geschichtsarbeit anderer Kommunen durchaus beispielgebend sein. Das Projekt weist Kontinuität und Nachhaltigkeit auf." Dr. Andreas Weinek, Geschäftsführer von THE HISTORY CHANNEL Deutschland: "Die enorme Resonanz und die Qualität der Einsendungen zeigen, dass der History-Award auf dem besten Wege ist sich in Deutschland als Geschichtspreis zu etablieren." www.thehistorychannel.de/award/award_2006.php www.thehistorychannel.de/award/award_wiederver.php |
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Omnia
Seit zehn Jahren existiert das Menschensinfonieorchester; dort spielen Menschen mit Obdachlosen- und Drogenerfahrung zusammen mit ganz
bürgerlich lebenden Musikern. Wir sprachen mit dem Südstadt-Pfarrer und Mitgründer Hans Mörtter.
Zuerst war da nur eine Idee...
Das Menschensinfonieorchester in Köln - Seit fast zehn Jahren wendet der hauptberufliche Jazz-Saxophonist Alessandro Palmitessa eine
schier unerschöpflich scheinende Geduld auf, um das von ihm geleitete "Menschensinfonieorchester" zusammen und am Spielen zu halten.
Denn das inzwischen 18-köpfige Ensemble ist ein in vielerlei Hinsicht prekärer Klangkörper. Als Palmitessa 2001 in Köln das
Orchester gründete, verfolgte er die Idee eines Obdachlosenorchesters, versammelte Straßenmusiker wie den Djembé spielenden
Marokkaner Ghomeh, den damals Obdachlosen Erwin und den notorischen Wohnwagenbewohner Fritz, der eine ein passabler Gitarrist,
der andere spielt einen selbstgebauten Kistenbass. Um ein wenig Struktur in den anfangs sehr schrägen Haufen zu bekommen, gewann
er einen ausgebildeten Posaunisten und zwei Lehrerinnen für die Bläsersektion und brachte so Menschen durch die Musik
zusammen, die normalerweise einander fremd bleiben.









C'è anche un tocco di italianità nel ricco programma di manifestazioni con cui la regione tedesca della Ruhr
nel 2010 celebra il suo ruolo di capitale europea della cultura. Tra le città gemellate con l'ex bacino
carbonifero e industriale trasformato in parco storico, paesaggistico e culturale figurano non a caso anche le
città sarde di Carbonia e Iglesias. A unirle alla Ruhr non c'è soltanto un comune passato di miniere e fatiche,
ma anche il fatto che nella seconda metà del 1900 molti minatori sardi vennero a lavorare in Germania;
ancor oggi esistono diverse comunità sarde nelle 53 città che compongono la regione tedesca a est di
Essen e Düsseldorf. Nell'ambito di Twins, una delle tante iniziative di Ruhr 2010 legate ai gemellaggi, nel
mese di settembre la città mineraria di Oberhausen ospiterà una rassegna intitolata "Im Schoss der Erde"
(Nel grembo della terra).


300 Egli-Figuren bildeten die Kulisse zum gut besuchten Konzert der Sängerin Agnes Erkens in der Evangelischen
Paulus-Kirche in Badenweiler im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "Exodus".
Euskirchen
Mit den italienischen Künstlern Geremia Carrara und Alessandro Palmitessa aus Köln soll ein Projekt mit unseren Partnerstädten Carbonia und
Iglesias auf Sardinien durchgeführt werden. über die Medien Film und Musik sollen sich die Menschen dem Thema Arbeit unter Tage nähern und
damit eine gemeinsame Geschichte neu erfahren. Gezeigt werden alte italienische Filme zum Thema Arbeit unter Tage, die mit Live-Musik
untermalt werden. In Carbonia/ Iglesias werden deutsche Filme vorgeführt.
Eine internationale TWINS2010-Jury hat aus rund 250 Vorschlägen aus ganz Europa Projekte ausgewählt, die im Programm von RUHR.2010 realisiert werden. Seit Mai 2007 hatten sich junge Künstler und Kulturschaffende mit Ideen beteiligt für Projekte in den Bereichen Theater und Tanz, Film und Fotografie, Malerei und Performances, Literatur und Medienkunst sowie zur kulturellen Bildung.
Das Interkulturelle Jugendkunstfestival Mülheim findet 2008 zum zweiten Mal statt. Es versteht sich als ein
dauerhafter Impuls, der u.a. künstlerische, integrative, ethische, sozialpolitische und auch wirtschaftliche
Zielsetzungen im Bezirk miteinander verbindet. Es soll Anstoß zu einer dauerhaften Jugendkunstförderung sein.
Es ist außerdem als interkulturelle Skulptur aus den vielen unterschiedlichen Talenten der Mülheimer
Stadtteilen zu verstehen.
Euskirchen - Es gibt Ereignisse, vor denen hat jeder Veranstalter Angst. Man spricht dann meist von höherer Gewalt, wenn ein Künstler
etwa krank wird. Oft werden Konzerte auch wegen mangelnder Nachfrage einfach abgesagt. Krankheit und wenig Interesse waren aber nicht
der Grund, warum es am Donnerstagabend in der Comedia nur ein kurzer Konzertabend wurde. Vielmehr hatte das etwas mit einem
brennenden Lastwagen auf der Autobahn 4 bei Eschweiler zu tun.
Die Kuppel
des "Weltstadthauses" von P&C ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich.